... nein, hab ich nicht
... ja, vielleicht doch
... ich werd dem nachgehen
... ich werd das jetzt amal mit meiner Frau besprechen
... ich komme wieder, weil mich die Politik braucht!!!

Jetzt ist noch nicht mal viel Wasser die Donau runtergeflossen, redet der, nach knapp einer Woche, vor der seine Schwäche aufflog, schon wieder von Politik und er wolle zurückkommen, nachdem er die Vorfälle sexueller Übergriffe in aller Ruhe mit seiner Frau aufgearbeiten hat. Na wieviele waren's denn jetzt? Die, die sich gemeldet haben oder darf's vielleicht ein bissal mehr sein? Kann er sich überhaupt an alle erinnern?
Wenn der zurückkommen darf in die Politik, dann ist das ein Affront gegen das weibliche Geschlecht. Der zweite Schritt, nach #metoo, wäre genau solche Menschen aus wichtigen Positionen zu verbannen und damit ein Zeichen zu setzen. Wenn das nicht passiert dann ist Übergriffen weiterhin Tür und Tor geöffnet - und das nicht nur Frauen gegenüber, weil ja so ein Mensch nicht nur Frauen gegenüber in der Lage ist Macht auszüben.

Was noch dazu zu sagen wäre, zum "Ich brauche Abstand und werde mit meiner Frau das Geschehene in aller Ruhe aufarbeiten."
Bekommt der von seiner Frau wirklich die Gelegenheit? Keine Ahnung wie die Frau Pilz drauf ist als Coach und Unternehmensberaterin?
Die Frage ist doch, wieso will der Herr Pilz das mit seiner Frau aufarbeite? Sollte er sich nicht mit seinen "Opfern" konfrontiert und die Übergriffe mit diesen aufarbeiten?
Alles in allem eine sehr seltsame Aussage, die der Frau Pilz weder nützt, noch kann sie etwas dazu beitragen, oder?