Aktivitäten seit 24.12.2019

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07.02.2022 Schneeberg - Herminensteig & Schneidergraben

mit Chris - fast wäre wieder alles anders gekommen, aber nur fast :) Im Kopf hatten wir Novembergrat oder Bürklesteig oder was auch immer möglich und spannend ist.

Aufgrund der unkalkulierbaren Wettervorhersagen, es ist interessant, dass Wetterdienste verschiedene Vorhersagen machen und auch diese, einen Tag vorher, nicht stimmen, ließen wir uns alle Optionen offen und nahmen einfach alles mit - also Hohe Wand oder Schneeberg, ma weiß es noch nicht.

8 Uhr Abfahrt beim Chris und damit das Wetter auch von allen Seiten begutachtet werden, kann pirschten wir uns an der Hohen Wand vorbei und dann erst Richtung Schneeberg und Schneebergdörfl, zum Schwabenhof, meinem neuen Lieblingsstartort auf den Schneeberg.

Leider war dort niemand zu sehen, also konnt ich auch nicht wegen meiner Tischplatte fragen, aber wird schon werden, wenn der Schnee wieder ein bissl weg ist, damit der Hubstapler den Holzstapel wegschlichten kann.

Direkt im Hof wars vollkommen eisig, da hab ich schon aufpassen müssen, dass es mich nicht zlegt bevor ich zum Berg komm :)

Überraschenderweise lagen dort dann doch so ca. 30cm Neuschnee und auch im Wald warens nicht viel weniger - der Anstieg war recht zach und fast wollten wir schon umdrehen, nur noch bis da vorne zum Einstieg vom Schneidergraben schauen.

Chris meinte dann, ich glaub eher aus Spaß, ob wir nicht gleich links die schottrige Flanke rauf sollten, weil durch den Schneidergraben selber war natürlich kein Vorwärtskommen ohne Hilfsmittel wie Tourenski oder Schneeschuhe. Ich wollt eigentlich nicht umdrehen und zu einem kleineren Bergl, auf dem wir irgendetwas klettern hätten, können wechseln - also ja, probieren wirs! Und gut wars :)

Ohne Weg den Gemsen nach, erreichten wie den Oberen Herminesteig, Chris turnte noch ein bissl durch die grün markierten Varianten, mit war der rot gepunktete Weg genug, und schon waren wir oben am Plateau, nicht ohne vorher über eine mögliche Abstiegsvariante nachzudenken und einen Blick in den Schneidergraben geworfen zu haben - unser Abstiegsweg :)

Von Lawinengefahr keine Spur, der Schnee war hart, keine Spur von Wächten, und wir machten uns auf zur orographisch linken Schneise des Grabens. Dort legten wir Steigeisen an und runter ging es durch einmal härteren und einmal knöcheltiefen Schnee - ein Traum! Wir querten im unteren Bereich ganz nach links und konnten so den gesamten Schneidergraben, bis zum Einstieg, im Schnee ohne Steinkontakt runterhatschen - gemütlicher Abstieg bis zum Ende des Schneidergrabens, mit viel Gequatsche und Rundumblick, dauerte eine 3/4 Stunde. Eine Stunde später waren  wir wieder beim Auto - die gesamte Tour dauerte 6 Stunden.

Das Wetter war ideal, die Sonne ließ sich auch noch blicken ab Mittag, am Plateau ging doch etwas stärkerer Wind, Wetterbericht meinte den ganzen Tag bewölkt und wenig Wind.

Ich hatte vorsichtshalber ein Bier im Auto deponiert und wir konnten, ich mit Bier, Chris mit Tee, auf die gelungene Tour anstoßen - super Tag!

30.01.2022 HW - Tirolersteig Mixtüre

mit Chris - eigentlich hätte es der Eichertsteig werden sollen. Der Wetterbericht hat zuvor gemeint, dass der Wind aus NW kommen würde, wäre Eichertsteig also kein Problem gewesen. Allerdings kam er heute aus W und bei der Anfahrt hat es auch noch ganz schön geregnet.

Ich kann jetzt aber wieder einmal ein Loblied auf die Hohe Wand singen, am Sonnenuhrparkplatz angekommen (Maut wurde auch bei diesem Sauwetter einkassiert) war da kein Regen mehr, höchstens minimalistischer Graupel.

Was dann noch überraschte - die Wand war fast trocken! Also wurde aus der Idee des Tirolersteigs die Tirolersteig Mixtüre mit Bergschuhen - Hangelquerung und alles über 5 wurde ausgelassen, dafür die Weidenauer-Riedel Rast besucht.

Runter durch die Frauenluckn. Super schöner Tag, der so gar nicht geplant, trotzdem super war :)

26.01.2022 Schneeberg - Losenheim Richtung Wurzengraben mit mir - angefangen hat es beim Schwabenhof im Schneebergdörfl, da gibts Holz und liebe Leut :)
Nach Kaffee und Plauderei wars schon wieder 11, also ab nach Losenheim.
Kinesio Tape ist super! Keine Blasen (Fersen bei mir), keine Druckstellen, die sich mit Flüssigkeit füllen (Schienbeine bei mir) - von unten sah man, dass es oben ganz schön weht.
Neben der Piste rauf, Sonne überall, andere sind bis zur Edelweißhütte gegangen, die meisten waren schon wieder beim Abfahren.
Ich hab beschlossen es gemütlich anzugehen, also rauf zur Salamander-Seilbahn, Edelweißhütte, neben den Fadenwänden vorbei (lawinengeschützt) und rauf Richtung Bergrettungs-Krempel-Hütte, drei kamen mir noch entgegen, die Frau vor mir, die mich auch überhohlte, war weg - zwei standen im Schnee herum und genossen die Sonne, nicht viel weiter entschloss ich, Krempel-Hütte, mein Lager im Sonnenschein aufzuschlagen - die Fischerhütte sah ich letzte Woche, aus, es muss nicht immer anstrengend sein.
Matthias hat mir eine super Möglichkeit gezeigt die Stöcke zwischen die im Schnee steckenden Ski als Sitzplatz umzufunktionieren, an einer Hüttenwand in der Sonne ideal!
Bier, Weckerl, Zigarette - kein Laut war zu hören, doch, Flugzeuge - Dreckszeug!
Ich bin eingeschlafen vor lauter Ruhe und Wärme. Die Schleierwolken machten es dann etwas kühler, was zum Aufbruch rief. 
Wunderbare Abfahrt im fast Tiefschnee - ein sehr, sehr schöner und angenehmer Tag :)
19.01.2022 Schneeberg - Nandgrat mit mir - nocheinmal, weil mir kein besserer Aufstieg eingefallen ist und der letzte Versuch bei 1800m endete.
Diesmal vom Schneebergdörfel, genau gesagt dem Schwabenhof, aus. Ein holzverarbeitender Betrieb, den es im Internet nicht gibt - einzigartig!
Ein Wanderer hat einen super Weg durch den wenigen Schnee gespurt, unmarkiert, den letzten Teil über eine unvollendete Forststraße, dann wieder weglos durch den Wald zur Krummen Ries und zum Nördlichen Grafensteig. Wieder zur Bürklehütte - Pause in der Sonne.
Weiter wie zuletzt, diesmal vor der Kassette mit dem Steigbuch eine Pause eingelegt und gegessen, Blutzucker ist wichtig - erledigt war ich eh schon wieder :)
Vorbei an der Kassette und die letzten 120m rauf - das wäre geschafft.
Allerdings wars jetzt ziemlich genau 15 Uhr und ich wollt eigentlich rüber zum Elisabethkircherl und dort den Herminensteig runter, das wären aber noch ein Stückl.
Den Fadensteig runter ist ungünstig, weil ich dann unten von Losenheim rüber hatschen müsst bis ins Schneebergdörfl, außerdem kenn ich den Fadensteig schon.
Zur Fischerhütte wollt ich auch noch schauen, also schau ma amal dorthin.
Am Weg kommt mir ein anderer Wanderer entgegen, den einzigen den ich an diesem Tag sah, sagt nix, ich grüß, er grüßt, alleine am Berg und keine Frage vorher, wohin - komisch.
Fischerhütten Winterraum offen, aber kein Bier - ok, was jetzt?
Eigentlich muss ich sofort runter, damit ich nicht in die Dunkelheit komme, aber wie?
Der Schneidergraben ist mir nicht eingefallen, vor lauter Hektik - ich bin die Krumme Ries runter, irgendwie.
Da wars zuerst nicht so steil, dafür ein bissl eisig, dann wurde es steiler, das war eventuell hier - Bild auf csaba.at - hat halt ein bissl anders ausgeschaut und ich war froh für Steigeisen und Pickl.
Bis hierher haben die Grödln genügt - jetzt nicht mehr. Im Rückwärtsgang runter, was ganz gut geht, ein bissl in die Hose gmacht - aber passt schon.
Runter durchs Geröll und durch die Latschen, rein in den Wald, natürlich ohne Weg, und direkt wieder zu meinem Aufstiegsweg - gewonnen! :D
Um 17:30 und bei Einbruch der Dunkelheit bin ich beim Auto angekommen.
Jetzt nochmals recherchiert - waren ca. 3 km Ersparnis der Abkürzer :)

14.01.2022 Schneeberg - Nandlgrat

mit mir - und weil ichs genau wissen wollt, zusätzlich Sonne vom Himmerl schien, eine Besteigung - fast.
Von Losenheim aus (erster Parkplatz) nicht dem angegebenen Weg folgend, sondern zum Karl Langer Haus, weils natürlich einen Abkürzer gibt - es gibt immer einen Abkürzer :)
Nach dem Karl Langer Haus, welches man um günstige 485€ von Freitag bis Sonntag mieten kann, links von der Skipiste, an einem Bogenparcour vorbei, in den Wald und weglos gerade rauf zur Forststraße. Weiter zur Bürkle Hütte - Pause - Tee trinken, auf der Terrasse sitzend im Sonnenschein.
Vor mir im Wald bläst der Wind und lässt die Bäume wanken, hinter mir am Plateau ziehen die Wolken mit ordentlicher Geschwindigkeit - na schau ma amal.
Weiter gehts vorbei an der Ries Hütte, die der Sektion Burgenland des Alpenvereins gehört.
Ab dort liegt ein bissl Schnee, aber noch kein Grund für Grödln, den Grat entlang, ab und zu Wind, der Schnee wird mehr - ob ich über die Kante aufs Plateau komm ist noch nicht klar, wenn der Wind ein bissl nachlassen würde, dann eventuell.

Irgendwann leg ich Grödln an und seh weiter oben, dass mein Vorgeher (Schuhgröße ca. 45, das war wahrscheinlich keine Frau) Steigeisen angelegt hat, hätte ich im Rucksack, meist sind die aber nicht wirklich notwendig, besonders, wenn der Schnee hart ist, was der Fall war, wo er ab geweht war im steileren Gelände, mit den kurzen Zacken braucht man beim Steigen nicht so aufpassen und am harten Untergrund haltens genauso gut.

Der fitteste bin ich nicht, bei 1800m, dort wo die Kassette für das Tourenbuch angebracht ist, geht’s nicht mehr weiter. Böen tun ihr Übriges. Der Wind kommt, im Gegensatz zur letzten Tour am 24.12.2019, eher aus Westen, der Abstieg über den Fadensteig wäre also auch nicht so lustig gewesen – also Abstieg über denselben Weg.

Und wie immer staun ich was man so alles bergauf gehen kann, ohne die Steigung zu merken. Die ca. 1000 Höhenmeter werden verständlicher beim Bergabgehen.

Der Weg ist nicht komfortabel, weil eben harter Schnee und auch Eis im oberen Bereich, geht aber gut – besonders gut ist, dass es bergab geht 😊

Runter zur Forststraße und wieder rein in den Wald. Schon am richtigen Weg verwechsle ich dann noch die Parkplätze und steuere den oberen an, wo das Auto natürlich nicht aufzufinden ist – also wieder runter und da stehts, ohne Parkschein, den ich vollkommen vergessen hab 😊

Bier und Chips vom Billa und heim – alles scheinbar noch in Ordnung, bezüglich Corona, alles richtig gemacht!

13.01.2022 ÖTK-Steig mit mir - ich wollt wissen wie es mir geht. Scheinbar gehts mir gut, Der Steig wurde nicht in Rekordzeit durchstiegen, was ja auch nicht sein muss, ein bisschen spürte ich meinen Kreislauf, sonst alles paletti :D
11.01.2022 PCR-Test Positiv CT Wert 37.05 - also negativ, an diesem Tag meldete sich auch ein netter Herr vom Contact Tracing, genau 10 Tage nach dem ersten positiven Test. Wozu hier noch Contact Tracing betrieben wird ist mir unverständlich.
08.01.2022 PCR-Test Positiv CT Wert 25.61
07.01.2022 Antigentest - negativ alles in Ordnung, war glücklicherweise auch nicht schlimm als 0 mal Geimpfter - hab ich gedacht
06.01.2022 Antigentest - positiv  
01.01.2022 PCR-Test positiv  
27.12.2021 Slowenien - Komen  Einheitliche Dekoration der Regionen Karst und Brkina mit Glücksbringern auf Rädern, die eine Botschaft enthalten

"Das Leben geht weiter".

Das Rad ist ein Symbol für Bewegung, für den Wind in unseren Haaren, für das Rad, das sich vorwärts dreht, auf einer symbolischen Ebene, in die Zukunft, und uns zu neuen Herausforderungen führt.

Die Glücksräder selbst stehen für etwas Positives, Helles und Festliches, damit sie in den Häusern und Herzen des Dorfes mit ihrer ganzen Kraft erstrahlen.

Schrift an Fahrrad festgemacht - in Gallery zu sehen.

22.12.2021 HW - Straßenwandl mit Christian
Jörg Gedächtnisweg
Schweinsgalopp
Christian - Hammersturm
Chrisis
21.12.2021 HW - Niederer Hochfall

mit Christian
Operation Julmond
Zeitwende
Zacher Zacher
Caritas - da bin ich schon ordentlich drin ghängt
Christian ist dann noch die Naglfar geklettert, für mich wars genug

18.12.2021 HW - Besichtigung Hochfall

mit Chris - Edelweißsteig begonnen, abgebrochen - Seniorengymnastik begonnen, abgebrochen - ein Rucksack kollert den Berg runter - und mir blieb die Spucke weg beim Anblick vom Hohen Hochfall (0 ) (0 ), ich hatte die Wand noch niemals gesehen!
Bis jetzt war ich vom Seiser Toni aus maximal bis zum Wildenauer und nicht weiter, wobei die Wand ja nur einen Steinwurf entfernt ist.
Ich bin auch schon mal den Springlessteig zwei Mal rauf gegangen und hab den Niederen Hochfall nicht gesehen damals - sehr seltsam.

10.12.2021 Haidsteig - Preinerwandsteig mit Chris - Haidsteig war leider fast wie im Sommer zu begehen, ich erhoffte mir mehr Schnee und Eis, Preintalersteig war lustig und auch spannend, der Sprung über den Rand der Kante in den Hüfthohen Schnee, der bis zu den Drahtseilversicherungen im oberen Teil auch hüfthoch blieb, war aber eh winterlich genug und hat mich entschädigt :)
07.12.2021 HW - Turmsteig, Baumgartnerturm und Freundschaftssteig mit Chris - die 3er Stelle im Freundschaftssteig ist sicherlich ein 4er und schaut aus wie ein 6er :)
25.11.2021 HW - untere Naglplatte mit Christian - untere Naglkante als Aufwärmroute :D
Viel Spaß und Vergnügen (voll coole Route) und Helisteig
20.11.2021 Rax - Bartlrisse mit Christian - ja, urndlich weit alles und die Topos sind noch immer a Schas :)
13.11.2021 HW - Hammerlwand mit Chris, Mellanie und Christian - über der Wolkendecke wars um einiges sonniger :)
Geklettert wurden:
1.SL Großvater, 2.SL Abendrot
1.SL Winterfreuden, 2.SL Großvater
1. und 2.SL Übungsfahrt - sehr gute Kletterei!
dann wollt ich noch als Ausstiegsroute Kali Kermit angehen, hab die 6er Stelle aber nicht mehr geschafft - scheinbar zu erledigt!
Ausstieg also Peternsteig :)
Sehr schöner Tag - sehr, sehr gemütlich!
10.11.2021 Stadelwand - Plattensymphonie mit Christian - Sonne, da darf man nicht arbeiten!
Schnell noch eine längere Tour, die ich eh schon länger im Kopf hab und mit der Dorli schon begonnen hatte, wegen Wetterumschwung, der dann aber keiner war, der Donner hat uns aber Respekt eingeflöst, abgebrochen - diesmal alles wunderbar!
Wie immer waren wir schnell beim vermeindlichen Einstieg nach Schotterrutsche, steht dort aber RK, also wieder runter und rauf, die VErschneidung, und da ist er.
Viele war ma nicht im der Stadelwand, Christian hat noch eine Seilschaft gesehen. Der Hinweis in der 1.SL beim Wulst im original Gebirgsvereins-Topo stimmt, da hab ich geschummelt - ginge aber mit etwas Geduld :D
In der 7.SL bin ich am Stand vorbei, aber eh klar, SU und Haken, ablassen, Stand. Die 8.SL hat es dann wegen der kurzen Plattenquerung und der Länge nochmal in sich.
Und die 10. ist auch nicht von schlechten Eltern, auch hier ist Geduld und schauen gefragt.
Nach ca. 4 Stunden war Pause und schauen angesagt. Rauf zur Märchenwiese und zurück zum Parkplatz.
Wie immer zaht sich der Abstieg im unteren Teil ordendlich.
Billa, Leberkassemmel(n), Bier, aus ...
Irgendwie stand da noch irgendwann die Feststellung - wenns vorbei ist, ist es am Schönsten - im Stadelwandgraben-Raum :D
06.11.2021 HW - Direkter Österreicher mit Christian - echt coole Route!
Wenn beim Einstieg nicht eine Quatschtante steht und alle volllabert :)
Ich hab die Flucht nach vorne ergriffen und bin schnell zum nächsten Stand. Der Christian hat das Gelabe also ein bissl länger aushalten müssen, war dann auch ein bissl geladen. Topos sind scheiße, war dann irgendwie auch noch das Credo, aber eigentlich war der Verlauf recht klar.
Im Riss in der 5. SL hab ich mich ziemlich geplagt, ging aber - wenn man Ausdauer hat, dann geht das schon :)
Und wenn man sich dann noch für die 7/7+ Variante entscheidet in der letzten SL - die 5er Variante dürft ums Eck sein, denn die rechte, die man sieht, kann kein 5er sein, sieht für mich zumindest nach mehr aus - dann wird es auch nochmal lustig. Da ist ein Aufrichter notwendig(über rechts), um die überhaupt A0 klettern zu können, der Ausstieg ist auch noch ein optisches Erlebnis.
25.10.2021 Rax - Nix für Suderer/Gaisbauer Jug mit Chris - eigentlich war die vordere Stadlwand angedacht, ich hab mich schon gefreut, weil ich dort noch nix kenn :)
Der kleine Parkplatz war voll und sogar die Tiroler Bergrettung wollt dort kletter!
Daraufhin wurde umdisponiert, beim Einstieg angelangt, waren wir noch im Schatten, das hat sich schnell geändert - super feine Kletterei und ich hab schon wieder vergessen wie cool der Gaisbauer Jug da oben ist - kein Wunder, zuletzt 2017 geklettert :)
Ajo, der Gaisbauer wurde gewählt, weil mir die fette Verschneidung im Nix für Suderer eingefallen ist - es sollt gemütlich sein :)
24.10.2021 Großofen - Kombinationsweg mit Ute - wieder sehr schön :)
Da waren zuerst 2 Seilschaften, als wir beim Einstieg standen, von denen hat man aber nichts mehr gesehen oder gehört.
Kletterbier, Erdäpfelauflauf mit Lachs und Griachalkuchen waren im Rucksack, bis auf einen kleinen Verirrer von Ute ist nichts passiert :)
20.10.2021 HW - Traum & Wirklichkeit ohne letzter SL mit Jasmina - superTag, nix ist passiert :)
17.10.2021 HW - Puzzle für Fortgeschrittene mit Christian - sehr coole Route, da gibts Routen mit besseren Namen und ich hab die seit Smokyjoki im Kopf gehabt - also seit 2014 :)
Die 2. SL werd ich auch noch sauber machen einmal, eventuell auch die vorletzte, bei der Rissverschneidung in der 3. bin ich mir nicht sicher, müsst ich ordendlich auf Ausdauer/Kraft trainieren, allerdings bin ich Bergsteiger :D
05.10.2021 HW - Wildenauersteig mit Claudius - weil im Gebirgsvereinssteig die Bergrettung gerade jemanden bergen musste und die Christina samt 77 jährigen Freund den Steig retour kletterten, gingen wir zusammen zum Wildenauersteig. Die Christina hat sich moralisch ein bissl schwer getan, dank der aufopfernden Hilfe von Claudius wurde der Steig erfolgreich durchstiegen :)
03.10.2021 Rax - Hoyossteig/Kesselgraben mit Ute - 15 km sind ganz schön lang, dafür war der Weg wieder super, nur einen Jüngling trafen wir im Hoyossteig, der uns überholte, auf der Gloggnitzerhütte wieder nur ein paar liebe Leute von den Gloggnitzern, der Kesselgraben war lang wie immer :)
01.10.2021 HW - Neuer Innerkofler mit Gerhard - wenn schon was leichtes, dann sollts auch länger sein - Richterweg angehängt
23.09.2021 HW - Sonnenkind mit Jasmina - empfehlenswerte Tour, bissl alpin und ein bissl aufpassen sollt man, weil einiges locker ist
18.09.2021 HW - Sonnenschlange mit Matthias - die Schlüsselstelle hat es in sich, ich kannte sie schon von zwei Touren, ziemlich ausgesetzt, ich hab dem Matthias den Vorstieg überlassen :)
Niemand hat Fotos gemacht!
Urlaub Schwarzwald - Italien  mit Ute - von Wien nach Freudenstadt, dann nach Innsbruck, nach Feltre, nach Venedig und wieder zurück - ca. 2000 km, das kleine Auto war ur brav und der Urlaub hätte ruhig länger dauern können :)
Natürlich keine Kontrollen bezüglich Corona irgendwo!!!
03.09.2021 HW - Bergfreundesteig mit Gerhard - die Rampe ist abgschmiert :)
02.09.2021 Rax - Sturmzeit mit Jasmina - Bergsteigen :)
Auch wenn der Aufstieg über den rechten Teil der Schütt, zum Eistieg, a bissl anstengend ist - Eistieg links und dann rechtsquerend übergangen - sehr schöne Bergsteigerei :)
21.08.2021 Hohe Wand - Coronablau / Tiroler Mixtür mit Matthias - er kannte die Coronablau noch nicht, ich mag die Route recht gern, weil die 2. SL wunderbares Klettern verspricht, die 6+/7- Stelle in der 3. SL diesmal recht gut funktioniert hat, für die schwierigere Ausstiegs-SL im oberen Bereich nur der rechte seitlich befindliche Griff gefunden werden muss, der dann hilft nach oben zu greifen - außer man ist 5 bis 10 cm größer, dann ist das alles kein Problem.
Das vorletzte Mal, als ich dort war kam mir die Idee nach der Route zur Schwarzgrabenkante abzuseilen/zu queren und weitere 2 super SL anzuhängen - Schwarzgrabenkante samt Hangelei und die übrigen leichten SL zum Plateau, die 6- Verschneidung wurde dabei natürlich berücksichtigt - aber dann wars genug - Postl, Bier im Außenbereich als Ungeimpfter und Abstieg - Claudius besuchen fahren, der mir dann auch noch etwas gekocht hat - danke! :)
20.08.2021 Großofen - Reifweg & Herbstwind mit Jasmina - die ersten 3 SL sind interessant, dann versumpft die Route zusehends zu einem Spießrutenlauf durch den Wald - es war trotzdem schön :)
15.08.2021 Adlitzgraben - Falkenwand

mit Ute - eine kleine Wanderung war geplant, genaueres wussten wir noch nicht, außer, dass wir aus Wien mit seinem Verordnungswahn raus wollten. In Gloggnitz sind wir Richtung Breitenstein abgebogen und haben das Auto beim Bahnhof geparkt.
Dann die kalte Rinne entlang zum Viadukt - sehr imposantes Bauwerk. Nach der ersten Erkundung fing der Regen an, das Viadukt war quasi unser Regenschirm. Nach dem Regen sind wir weiter zum Falkenstein, der Falkenwand entlang, mit Abstecher in die Falkensteinhöhle, zum Geißkirchl, weiter die Straße entlang und durch den Wald aufwärts zur Orthofstraße und retour nach Breitenstein - sehr coole Runde!

13.08.2021 Stadelwand - Durstsrecke mit Christian - endlich wurde sie geklettert :)
Erste schwerere SL kann man sich als Bergsteiger gut drüber schummeln :o)
Zweiter schwere SL nicht mehr! Da ist viel Weg über dem letzten Haken und noch eine Querung, man könnt aber die gelbe, alte Lasche verwenden, wenn man will, auch Cams können hilfreich sein - fallen ist dort keine gute Idee. Bravo Christian für den Vorstieg!
Dritte schwerere SL ist wieder wunderbar - Ausruhen mit einem Fuß an Haken funktioniert super :D
Eine super Route, wenn man den 7 alpinen Grad beherrscht, drunter hat man entweder einen guten Vorsteiger oder kann sich technisch weiterhelfen ...
Danach beim Weg zum Weichtalhaus auch noch den Otto selber getroffen - der hat was von einem Bolt auf 20m erzählt, so wies früher üblich war (o ) (o )
Die 60m Seile könnt ma sich wahrscheinlich ersparen - die letzte SL ist nicht sonderlich schwer und da gibt es Möglichkeiten zwei SL draus zu machen - die 60m immer wieder einzuholen ist nicht ohne.
09.08.2021 Hohe Wand - Coronablau mit Mirccea - Einstieg war schön erdig vom Regen der letzten Tage
06.08.2021 Rax - Gretchensteig/Kantnersteig mit Claudius - schauen, ob der Claudius noch funktioniert :)
04.08.2021 Thalhofergrat mit Christian - Osterhasi, Osterbraten, beim Palmwedel hab ich dann WO gegeben - des is nix für einen Bergsteiger :)
28.07.2021 zwischen Dro und Pietramurata - Via Claudia mit Julia - sehr, sehr gemütliche Route, bis auf den Einstieg und man sollt nicht zu weit rauf klettern, irgendwas stimmt da mit den Ständen im Topo nicht, und auch keine Steine runterfegen mit dem Seil ...
27.07.2021 Rovereto - Klettergarten Nago - Segron  mit Christian, Matthias und Sabine - Routen zwischen 5c und 6b, bei mir blieb es 5c :)
26.07.2021 Arco - Outdoorpark Garda Trentino mit Matthias und Sabine - eine SL auf einer Platte 5c :)
25.07.2021 Dro - Cima alle coste Sud - Luca Franz mit Christian - recht gemütliche Route, Verschneidung an Riesenpiazschuppe in der 9. SL geht super und ist auch noch super abgesichert, 12. SL A0
24.07.2021 Arco - Muro dell´ Asino mit Christian, Sabine und Matthias - drei Routen zwischen 5c und 6b
22.07.2021 Rax - Bärenloch / Peter Jockl Steig mit mir - der Roland vom Habsburghaus liegt im Spital :(
12.07.2021 Mödlinger Klettersteig mit Claudius - 2 x hintereinander :)
11.07.2021 Hohe Wand - ÖAK Jubiläumsweg mit Ute - wir wollten was leichtes klettern und da steht auf bergsteigen.at obl. 4 - wobei ich die Tour ja schon mit Werner 2019 geklettert bin, schon wieder vergessen ...
Also 4 obl. ist das nicht, eher 5 bis 5+, damit ist die Verschneidung in der 4. SL gemeint und auch am Ende der 5. SL ist das kein 4er - war aber lustig und erdig und wir haben geschwitzt und froh war ich, dass wir uns bewegt haben :)
10.07.2021 Hohe Wand - Zahmer Fuchslochsteig mit Ute - auch hier kann ma runterfallen!
27.06.2021 Hohe Wand - Steinbockalarm mit Christian
26.06.2021 Hohe Wand - Sonnenhur und Tristan Express mit Christian
18.06.2021 Schneeberg - Des Kessels neue Kleider mit Christian
15.06.2021 HW - Keine Klause - Große Klause mit Claudius - bissl bewegen und Höhlenforschung nebenbei :)
13.06.2021 Hohe Wand - Reinecke Fuchs mit Ute - zurück am Tatort, Vergangenheitsbewältigung :)
Sehr gemütliche Kletterei, erste SL Zahmer Fuchslochsteig, erst dann gings los.
Die 5+ ist ordentlich abgschmiert!
12.06.2021 Hohe Wand - Straßenwandl mit Christian - bissl Sportklettern - cabrio Style, zumindest als die Sonne in die Wand knallte und ich versucht hab einen nach leicht rechts verlaufenden Riss, vermeintlich 7-, den man auch als 7er klettern kann, als 6+ zu klettern. Nach einigem Herumsitzen und "mimimi" im Seil ist das dann auch gelungen! :D
Die Platte am Schluß war dann genau so schwer wie das letzte mal vor dem Regen. Diesmal auch wieder Regen, aber nicht so schlimm.
Gemütliches Herumsitzen war trotzdem angesagt - Campingplatz, Bier, quatschen ...
... Ute kommt vom Kurs mit Equipment - richtigen Platz am Campingplatz suchen, was gar nicht so einfach war diesemal, Zelt aufstellen, Grill anheizen, Sohnemann mit Biene kommt auch vorbei - 23 Uhr Nachtruhe - schnörchl - vom Regen fast nix mitbekommen :)
05.06.2021 Rax - Nordawind mit Christian - Seehütte - Nordawind - Preinergscheid - Bartlrisse, wir kommen wieder - jetzt wiss ma ja, wo du dich versteckt hast - also wir kommen wieder, wenn sich das irgendwie machen lässt - Routen gibt es ja bekanntlich einige - mehr, als ma neben der Arbeit klettern kann - der Hochschwab wartet ja auch schon :)
Erwähnt sei nochmals das Habsburghaus und der Roland samt Team - dort kann man gut übernachten, Liebe Leut mit Humor und gutes Essen!
04.06.2021 Rax - fast die Bartlrisse mit Christian - Eier mit Speck frühstücken und rüber zur Seehüte im 50 Minuten, rein in den Ho-Chi-Minh-Pfad und dann gleich voll falsch abgebogen und den roten Punkten nach, was bedeutet durch dichten Latschenwald bis zur Dirnbacherhütte gehen zu müssen - jetzt haben wir die auch noch gesehen :) - und dann rauf und rüber, eine 3/4 Stunde später vor der nörd. Lechnermauer - aber viel zu weit Richtung Bärengrube - ich Depp war da ja schon und bin den Kowelka-Pfeiler, zumindest halb, mit Matthias vor 4 Jahren geklettert - vollkommenes Versagen aller Erinnerungen - da war nur mehr die 6er Verschneidung in meinem Kopf, sonst nichts scheinbar - und darum sind wir zwar an der oberen nörd. Lechnermauer hin und her gezischt wie die Wilden - nachdem die Route aber weiter unten war, konnten wir sie nicht finden :)
Dafür dann die Bärengrube rauf bis auf die Scheibwaldhöhe - angemerkt sei, dass der Christian das alles mit Sandalen bewältigte!!!
Kurz vor der Ausstiegswächte links raus durch lockere Steine und Erde und Millionen von Muckerln, die fühlen sich dort scheinbar wohl - rüber Habsburghaus - chillen und aus.
03.06.2021 Rax - Mit Göttlicher Hand mit Christian - raus aus der Stadt, der Berg ruft, der Roland am Habsburghaus auch - zu besprechen wäre da noch was der in seinen Schnaps reinmischt und ob man beim Schachspielen aufgeben darf :)
Göttliche Hand die 7. - eh eine schöne Route :D
Eigentlich gings um raus und ums Hatschen, was wir auch getan haben.
Vom Preinergscheid zur Seehütte - mit dem Franz gequatscht, waren aber viel Leut oben, also eh nicht viel - er hört auf Ende des Monats - nach 30 Jahren!!! Er wird mir abgehen - war immer ein angenehmer, wenn auch herber Platz, das gilt für mit Doris so wie ohne ihr :)
Göttliche zurück zur Seehüte, jausnen, Bier, ab zur Seehütte über den Trinksteinsattel.
Auskennen tu ich mich eh schon super auf der Rax - wie sich zeigen wird noch immer nicht gut genug!
Also Habsburghaus, Roland, herumsitzen und gemütlich chillen, wunderbar schlafen, aufstehen um 7 Uhr ...
13.06.2021 HW - Reinecke Fuchs mit Ute
29.05.2021 HW - Betty & Turnerbergsteigerkante mit Christian - sehr gute Kletterei, Betty so und so, aber auch die Turnerbergsteigerkante kann was!
Ma sollt nicht gleich den ersten greifbaren Stand nehmen, da ist noch einer - im Endeffekt ist es aber egal :)
26.05.2021 Hohe Wand - Sonnenschlange mit Harald - nichts für Bergsteiger würd ich meinen, zumindest nicht die 2. SL, drin' ghängt wie ein Sack - die ist auch so grauslich ausgsetzt!
Und schon wieder ist die die Miri damals vorgestiegen - starke Frau!
Harald hat in der 1. SL auch noch an einem Stand früher Stand gemacht, ich durft die 2. SL also voll genießen :D
Vorher und nachher alles wunderbar angenehm ...
23.05.2021 Marswiese mit Christian - endlich wieder einmal in der Halle geklettert! Geht eh fast nix :)
21.05.2021 Hohe Wand - Totenköpflsteig mit erster SL vom Osterhasi mit Jakob - die erste SL vom Osterhasi ein bissl weiter rauf, dann ist es der richtige Stand.
Schön alpin, sehr schön alpin! :)
Die letzte SL ist auch sehr schön, wenn ma in der abgschmierten 6er Stelle ein bissl schummelt :)
11.05.2021 Hohe Wand - Coronablau mit Harald - sehr schöne Route, steil und schön!
04.05.2021 Thalhofergrat mit Barbara - zuerst nochmal die ersten beiden Routen in der oberen Ostwand, dann rechts an der unteren Ostwand mit Schokokante begonnen und uns nach links weitergearbeitet bis zum Schokokamin oder zur Schoko intensiv - genaues weiß ich nicht, weil ich den Keltenkalk zwei hab und da sind noch gar nicht alle Routen oder Namen vermerkt :)
Bemerkenswert an diesem Tag war, dass immer wieder unsere Nähe gedsucht wurde und mir geht es eigentlich voll auf den Geist, wenn wer glaubt, an einer halbleeren Wand, unbedingt einen halben Meter neben mir stehen zu wollen.
Der Mann vom ersten Kletterpärchen hat mir bei der Frau echt leid getan, der Mann vom zweiten Kletterpärchen hat mir nicht leid getan, der wusst eh alles ganz genau - rauf kommen ist aber nicht er sondern sie :)
Ich hab ihm, aufgrund seines allgegenwärtigen Wissens, auch gesagt, dass ich ihn fragen werd, wenn ich seine Hilfe brauch :D
03.05.2021 Hohe Wand - Espresso Doppio mit Christian - erste SL immer das Gleiche, egal ob Superspur oder diese Route, ich häng in der Schlüsselstelle.
Die Miri ist die nach einem Kreuzbandriss vorgestiegen - hat gar nicht so schwer ausgschaut! :D
7er Stelle in der 3. SL voll A0, dafür gemütlich ^^
4. SL ist keine 6+, 5. SL kann man dann bei der Linksquerung am Pfeiler schön rausschwingen :))
Christian klettert A0 so schnell, dass ma gar nicht sieht, wenn er die Exe berührt ;D
28.04.2021 Thalhofergrat mit Barbara - Sektor L Obere Ostwand die ersten 4 Routen, danach Untere Thalhoferwand wir dachten an was leichteres, aber dass die beiden Routen Coming Home und Der Kommissar so abgschmiert sind, daran dachten wir nicht - Coming Home Abbruch^^ und Der Kommissar ist ganz links geklettert wahrscheinlich eine 5-, direkt geklettert wahrscheinlich eine 6-/6 aufgrund der Abgschmiertheit - sehr angenehmer Tag, wir waren mit Mopeds unterwegs :) Beim Zurückfahren hab ich wieder auf Reserve schalten gelernt - zuerst allerdings in die falsche Richtung, also auf Off gedreht :D
24.04.2021 Großofen - Untergang des Alpinismus und Kopfgeld mit Christian - wieder mal recht schwer und sauber bin ich natürlich nicht geklettert, zusätzlich nur 2 SL vorgestiegen - sagt eh schon alles.
Christian einmal drin gesessen in der Kopfgeld vor der 7-/7er Stelle zur Orientierung, sonst wieder alles super vor- und durchgestiegen.
Arge Mischung zwischen alpin und Sportkletterei. Teilweise ein bissl was locker und teilweise recht kleine Griffe/Tritte - meist super rauer Fels.
Die 3 geschlagenen Haken in der Ausstiegs-SL von Kopfgelt, Topo nach bergsteigen.at und Höllentalführer, bestehen nur mehr aus dem ersten geschlagenen und links, knapp daneben befindet sich noch ein gebohrter - sonst runout, der nach den schwierigen Stellen davor im Vorstieg sicherlich eine Challenge ist - links an der Kante (da ist er wahrscheinlich keine 6-, sondern leichter) ist er sicherlich um vieles leichter, als direkt in der Sicherungslinie des geschlagenen Haken (dort ist er wahrscheinlich auch keine 6-, sondern um vieles schwerer)! Diese SL ist schon ab dem Stand recht interessant eingebohrt - damit die Seilreibung in der Querung gering bleibt, muss ma dort recht geschickt agieren beim Einhängen und Verlängern.
 In der Kopfgeld ist die erste Lasche in der 1. SL nicht vorhanden.
In der Untergang waren wir um 11:30 noch immer im Schatten, optimistisch wie wir sind, auch im Leiberl unterwegs - windig wars zusätzlich :)
Untergang noch etwas abgestuft, Kopfgeld recht ausgesetzt.
Abseiltechnik aufeinander abgestimmt - weil das erste Mal.
Speedabstieg und dreckige Schuhe samt Hose - alles super - sehr schöner Tag - zum Abendessen beim Claudius eingeladen - njam :)
22.04.2021 Hohe Wand - Tiwaz und Zentennium mit Christian - zuerst war nicht klar, ob Rax/Schneeberg oder doch Hohe Wand - dann war nicht klar, ob Tiwaz oder was leichteres - wir sind dabei geblieben - na phu.
Christian, wie immer, alles sauber durchgestiegen - unpackbar! Die ersten beiden SL hat Christian zusammengehängt, geht gut. Im Nachstieg ist die 3. SL gut gegangen, wobei ich meine Arme schon ordendlich gespürt hab - trotzdem gut gelungen, sehr schöne ausgesetzte SL., wie fast die ganze Route!
4. SL im Vorstieg bin ich dann bei jeder Exe drin gesessen - da war kein Schmalz mehr, wie auch immer, ich hab mich durchgekämpft. 5. SL ... ohne Worte :D
Zentennium war dann wieder angenehm - 6/7. SL gmahde Wiesn nach der Tiwaz.
Bei der Eicherthütte waren wir quasi alleine und es war unheimlich still - ein Mädel ist dort gewandert, zwei sind uns beim Abstieg über den Grafenbergsteig entgegen gekommen - sonst niemand! Christian hat sich schon Sorgen gemacht, ob was arges passiert ist, wegen der Abwesenheit von Lebewesen - dann haben wir doch Vögel singen und das Zugsignal von unten gehört.
Dann noch bei Bier und Leberkässemmel über das Leben philosophiert - sehr angenehmer Tag - danke Christian!
11.04.2021 Rax - Nix für Suderer mit Christian - sehr schöne Route, quasi alleine im Großen Höllental, Christian hat die 5. und 6. SL gleich zusammengehängt, weil er so im Flow war, ich hab mir ein bissl schwer getan in der 5., saugeil :)
10.04.2021 Hohe Wand - Panorama Put mit Ute - ungetestet ^^, war aber eh keiner da, der das kontrollieren wollt :)
05.04.2021 Gumpoldskirchen - Himmelreich mit Ute - wir wollten nicht testen gehen :)
Darum im Bezirk Mödling gemütlich sportgeklettert. Und es war schon wieder fast nix los dort :D
31.03.2021 Großofen - Weg der Zuversicht mit Ute - getestet und wir waren schon wieder alleine :)
Und es geht noch alpiner wie man sieht. Die Haken im Mittelteil der 4. SL suchte ich vergebens, abgeschmierte Stellen wiesen allerdings den Weg.
Bier wurde im Restschnee beim Einstieg eingekühlt - worauf sich wiederum die Frage stellte, ob es nicht eigentlich mitgenommen werden müsste, um auf die geglückte Begehung anstoßen zu können!?
Eine Lösung wäre, nach reiflicher Überlegung, folgende (hat natürlich auch mit Corona zu tun): 2 Biere verbleiben im Auto (falls, wie in unserem Fall, mit Zustieg zu rechnen ist), 3 Biere werden mitgenommen, 2 davon beim Einstieg deponiert, damit dann auch etwas zum Essen getrunken werden kann (Essen wird, zumindest bei SportkletterInnen, ebenfalls beim Einstieg deponiert), eines wird mitgenommen, damit, wenn schon nicht angestoßen werden kann, zumindest auf die geglückte Begehung getrunken werden kann. Man könnt natürlich auch Becher mithaben, die SportkletterInnen allerdings kaum mit sich führen, wobei SportkletterInnen auch keine Flasche mitnehmen können!
Also alles nicht so einfach wie man sieht :)
Keine Kontrolleure gesehen in Gloggnitz - weder nach der Autobahn, noch vor der Autobahn
28.03.2021 Großofen - In Vino Veritas mit Christian - getestet und vollkommen alleine im Großofen :)
Die Route ist als alpin zu bezeichnen, die Schlüsselstelle eine recht gute 6+, nachdem ich da gleich wieder an den Exen ghängt bin :D
Beim Runterschottern hab ich dann vor lauter Lust am Schottern gleich meinen deponierten Rucksack vergessen! Danke Christian fürs Mitnehmen :)
Keine Kontrolleure gesehen in Gloggnitz - weder nach der Autobahn, noch vor der Autobahn.
07.03.2021 Hohe Wand - Naglplatte mit Christian - Naglplatte, die obere, kannte ich nicht - als Bergsteiger :)
Natürlich kenn ich die untere auch nicht, aber wird schon werden!
Wir haben von 10 Uhr treffen auf 9 Uhr umdisponiert, was nicht schlecht war, weil zuerst nur eine Seilschaft in der Wand war, dann 4 oberösterreichische Steirer kamen, die dann irgendwann 6 waren und dazwischen kam noch eine Seilschaft - war alles locker, kein Problem.
Ich hatte die ungarischen Sportkletterschuhe mit, welche ich gegen meine, die eine Numemr zu klein waren und Zehenweh verursachten, getauscht habe - guter Tausch!
Der ungarische David meinte kleinere zu brauchen und seine letzte Nachricht an mich war "sie tun weh, dürften also passen" :D
Christian hat die Routenauswahl getroffen, Elfisteig, Neue Elfi, Simektour, Sturznummer - wobei ich mir bei der 6+ Stelle in der Neuen Elfi am schwersten getan hab - alles toprope!
Christian ist dann noch die Dynamisiert geklettert, im unteren Bereich so schnell, dass ich gar nicht sehen konnte, dass er sich irgendwo angehalten hätte - in der, ich glaub es war die Lust und Laune, ist er dann auch noch herumgehangen - ich hatte schon genug :)
Sehr schöner Tag, danke Christian und danke Sonne!
04.03.2021 Hohe Wand - Innerkofler und Richters Ende mit Markus - Corona bringt die Leut zusammen, freut mich sehr!
Nach einigen Jahren für Markus wieder die erste MSL, wir gingen überschlagend und dann auch noch Richters Ende, dessen drei SL ich auch noch nicht kannte!
Für mich überraschend ausgesetzt aber schön - für jemanden, der länger nicht der Höhe ausgesetzt war, wahrscheinlich ein bissl zu ausgesetzt - sorry, wusst ich nicht - aber alles gut gegangen und das nächste Mal bekomm ich dann wieder die schönen SL, wer die 1. SL vorsteigt hat alle Schroffenpassagen :)
28.02.2021 Rax - John Wayne der Alpen mit Christian - endlich amal was schwerers :D
Beim Losklettern war die erste SL noch im Schatten, dadurch ein bissl kalt alles. Um ca. 10:40 war ich beim Stand, der schon von der Sonne beschienen wurde :)
4. SL steigt Christian vor - und ich hab keine Ahnung wie er das macht, alles souverän durchgestiegen. Er meint, dass ma sich da nur ein bissl rüberschwingen muss, nachdem man mit dem rechten Fuß am linkesten Rand der Platte, mit dem linken Fuß in der glatte Wand auf Reibung steht, mir fehlen da noch 30 cm zum Griff, wahrscheinlich weil ich zuwenig schwinge. Wenn ich dann geschwungen wäre, würde ich vielleicht den Griff erreichen, nur ist der kein Henkel, sondern ein Griff, der sich nach unten hin verengt, dann braucht man nur mehr die rechte Hand zum schräg links drüber liegenden Griff befördern oder auch umgreifen und würd ohne Tritte dort hängen - also A0 :)
Nächste SL ich im Vorstieg - ich wiederhol jetzt einfach was ich 5 Jahre zuvor bei dieser Tour mit Alexander geschrieben habe: 
"den werd ich noch ein paarmal machen, sehr schöne Route, die 4. und 5. Seillange muss ich üben :)"
Wieso wurde eigentlich das Bankl da oben in den Abgrund befördert, weiß das jemand? Wir mussten das Bier, die Entscheidung fiel also auf Mitnehmen, am Boden sitzend trinken! ^^
24.02.2021 Wechsel - Vorauer Schwaig mit Ute - von der "Alten Glashütte" zur Vorauer Schwaig - wir haben uns unseren eigenen Weg rauf gesucht, da lag auch noch ein bissl Schnee :)
Runter ging es dann mittels Alpenvereins-App auf einem mit Stein-Mandln (wie gendert man die?) gekennzeichneten Weg ohne Schilder und Farbmarkierungen, der allerdings schön ausgetreten war - den kennen also alle dort :)
21.02.2021 Schneeberg - Joe Stickler Gedächtnisweg mit Matthias und Christian - jetzt weiß ich auch, wie man sich als Nachsteiger in einer Dreier-Seilschaft fühlt, Christian wollt alles vorssteigen - Matthias und ich hatten recht viel Zeit zum blöd reden und in der Gegend herumschauen :)
Trotzdem oder genau darum verirrten wir uns in der 5. SL in den Kombinationsweg, fanden in der 7. SL aber wieder unsere Linie, die dort zwar nicht wie eine 6- aussieht, aber wunderbar zu klettern ist.
In der 11. wollt Christian, obwohl wirs eigentlich gemütlich halten wollten (der Mann kann nicht anders :), dann die 6+ klettern - auch sehr schön, nur die ersten paar Meter sind da ein bissl knifflig, ich lies die Jugend vor zum Aushängen der Exen :D
Dann wars eh schon fast a gmahde Wiesn und oben waren wir 20 Minuten bevor die Sonne hinter der Rax unterging.
Jetzt gehört noch besprochen, ob das Bier mit auf den Berg oder erst unten genossen werden sollt - unseres war unten - darum Expressabstieg durch die Schotterrinne runter, meine Turnschuhe waren gerade in der Waschmaschine, haben den Abstieg scheinbar gut überstanden - unten war uns wieder warm und bei 8 Grad wurden die Biere geköpft :)
Schöne, teilweise fast zu gemütliche im Nachstieg (dem Christian war sicherlich nicht fad :), stellenweise auch anspruchsvolle Kletterei - Sonne, niemand hat was rausgerissen, alles wunderbar - danke Burschen!
 20.02.2021 Hohe Wand - Auf Wildenauers Spuren mit Christian - war ja schon wieder 6 Tage her die letzte Kletterei, darum gleich was ordentliches :D
Bin ja gespannt was noch so alles auf Chritians Liste steht - ein bissl hat er mir schon verraten - Auf Wildenauers Spuren kannt ich schon vom letzten Jahr mit Gerhard, jetzt weiß ich wie er sich gefühlt hat. Ich hatte da noch ein bissl mehr Kondi kann ich jetzt sagen, diesmal ging es mir wahrscheinlich wie ihm :)
Schwere Kletterstellen, ein Ausbruch am Stand in der 4. SL mit fürchterlich viel Masn - Christian reißt links vom Haken einen ca. 20 oder 30 kg Stein aus der Wand, der sein Schienbein schrammt und teilweise auf meinem Schuh landet, kurze Pause und Adrenalin verdampfen lassen - glücklicherweise nicht viel passiert!
Am nächsten Stand angelangt und beim mich Nachsichern hör ich dann von oben "stehst gut - wir haben ein Problem?!"
Der Brocken hat auch das Seil erwischt, der Mantel war durchgeschlagen, der Kern aber noch ok, 15 m Seil quasi zum Abschneiden  - leider.
Wir klettern weiter, klettern ist gut, die 5. SL und vor dem kleinen Überhang in dieser, bin ich an den Exen geklettert, nachdem ich froh war den Haken vor dem Überhang erwischt zu haben - zwingender Aufrichter dort, ausgsetzt, wenig für die Füße - naja, nicht sauber, dafür drüber gekommen - nur nix Narrads, wird schon werden wieder :)
Über 6- obligatorisch lässt sich sicherlich streiten - am weiteren Weg wurden die Exen mehrmals belastet, wegen Adrenalin, wegen Schwierigkeit, war eh schon aufregend genug - trotzdem super Tag, die Arme und Schultern hab ich schön gespürt :)
18.02.2021 Wechsel - Steyersberger Schwaig

mit Ute - Ute wollte schon wieder raus - ungewöhnlich aber wahr :)
Und zwar wieder auf den Wechsel - diesmal mit Schneeschuhen von der Steyersberger Schwaig auf den Arabichl, gleich über die Skipiste rauf, und rüber auf den Schöberlriegel.
Retour über das Dreiländereck und über die Loipe zur Feistritzer Schwaig und von dort zurück zum Ausgangspunkt.
Sehr schöne und gemütliche Wanderung mit wenigen Höhenmetern und phänomenaler Aussicht mit wenigen Möglichkeiten sich zu infizieren!
Danke für den Vorschlag Ute, ich wusst zwar, dass es dort eine Loipe gibt von der letzten Skitour mit Claudius - dass man da aber so gemütlich auf 1357 m rauf kommt und von dort nur mehr ein bissl gehen muss, um ein wunderbares Panorame genießen zu können ... lustig wer dort alles herumkurvt :)

15.02.2021 Gahnsleiten von Prigglitz aus mit Ute - Sonne, raus :)
Auf der Knofeleben haben wir zwei Burschen getroffen, die von Prigglitz gekommen sind, mit zwei Autos unterwegs waren - eins stand in Prigglitz, das andere in Kaiserbrunn.
Ist zwar keine hochalpine Erfahrung, aber ein schöner und langer Hatscher. Wobei ich Prigglitz nicht kannte, also auf nach Prigglitz. Und das war schon wieder so horizonterweiternd. Da fährst von Gloggnitz oder über Schlögelmühl rein und bist auf einmal in einem wunderbaren Gebiet, welches gut liegt, lieb ist, zum Wandern einlädt, nur ab und zu von Lastwägen zum Holztransport lärm- und staubmäßig belastet wird, die wahrscheinlich zum Kirnbauer Franzl zischen, der ein Sägewerk in Gasteil betreibt.
Egal, wir wollten eh in den Wald und rauf Richtung Tobelwiese, Rote Wand, Pottschacher-Hütte, wo wir eine Pause einlegten und die Einsamkeit am Bankerl in der Sonne genossen.
Dann wieder runter zum Auto und Richtung Kirnbauer Franzl, weil Gloggnitz und Schlöglmühl kenn ich eh schon - gleich noch ein unbekanntes Gebiet erforschen.
Und da fahren wir, neben dem Sägewerk, am Gut Gasteil vorbei mit großen Wiesen und Kunstwerken und weiter vorne sehen wir den Gösing stehen, dessen Namen mir nicht einviel - auch sehr gute Strecke, um zurück nach Wien zu fahren, gemütlich halt - so wie der ganze Tag war :)
14.02.2021 Hohe Wand - Tirolersteig Mixtüre mit Christian - auslüften war angesagt - super schöne und angenehme Stunden in der Wand - wie gut das tut :)
Den Riss hab ich zwar wieder nicht geschafft, aber wird schon werden - nur nix Narrads ...
05.02.2021 Hohe Wand - Junge Füchsin mit Christian - dass diese Route zu schwer für mich ist für den Anfang dieses Jahres war klar, auch die neuen Schuhe ersetzen kein praktisches Training in der Kletterhalle, war aber super - die dafür notwendigen Körperregionen haben sich angesprochen gefühlt, kann ruhig so weitergehen - danke für den einwandfreien Vorstieg Christian :)
04.02.2021 Hohe Wand - Betty & Paul mit Christian - eine meiner Lieblingsrouten, coole Kletterei, in der letzten SL bin ich natürlich wieder drin gesessen - aber jetzt hab ich neue Schuhe, schau ma amal wie es damit geht :)
01.02.2020 Hochwechsel mit Claudius - von Biotop bei Mariensee weg, ganz nah am Parkplatz geparkt, trotzdem 25 €uro zahlen müssen - wurscht - weiter zur Feistritzer Schwaig, da wars ein bissl windig, Richtung Dreiländereck und beim Steinernen Kreuz vorbei, diese Pfaffen :)
Schöberlriegel, Umschussriegel und dann waren wir schon oben - schon ist gut :D
Ich hab die falschen Socken angehabt - wahnsinn, an was man bei so einer Skitour alles denken muss, das ist ärger als beim Klettern! Darum jetzt an beiden Fersen Blasen, trotz Bepperln an beiden ^^
Pause auf der Mariensseer Schwaig - und dann durch den Wald unf über die vereiste Forststraße runter, bis zu einem Holzplatz, wo wir auch die netten Polizisten trafen, rauf zum Parkplatz 15 Minuten - sehr schön und so gsund!
25.01.2021 Hohe Wand - ÖTK Steig mit mir - weil die Sonne draußen war :)
20.01.2021 Schneealpe - Kutatschhütte mit Claudius - vom Lurgbauer in Altenberg an der Rax weg übers Kampl bis knapp vor die Kutatschütte beim Sender - Pause, den Weg wieder ein bissl zurück und nach der letzten Leitplanke runter durch den Wald
17.01.2021 Schneeberg - Frohnbachgraben mit Matthias - wir sind genau bis zum Graben gekommen, dann wars aus, wegen zu viel und zu weichem Schnee :)
11.01.2021 Hohe Wand - ÖTK Steig mit Claudius
09.01.2021 Hohe Wand - GV Steig mit Sabine und Matthia - der Wetterbericht hat schon wieder gelogen, keine Sonne da oben (das reimt sich :)
Egal - es war super, auch, weil die Sabine mit Turnschuhen, dafür ohne Handschuhe, diesmal den ganzen Steig, bezwang - fluchend zwar, aber bezwang - bravo Sabine!
Für die dritte Begehung eines Klettersteig - Pittentaler, einmal halber GV und jetzt ganzer GV Steig - eine reife Leistung.
Bin schon neugierig was ihr Matthias im Frühjahr für Touren abverlangt :o)
05.01.2021 Stuhleck über Pfaffensattel mit Matthias und Claudius - in Facebook habe ich von dieser Skitour gelesen und dem Claudius vorgeschlagen, der sofort Feuer und Flamme war - immerhin sollte es die erste Skitour des Winters werden, eine Woche vorher wollt er schon los, da war aber noch zu wenig Schnee.
In Facebook wurde auch davon berichtet, dass der Parkplatz am Pfaffensattel schnell belegt sei - was auch so war, als wir kurz vor 10 dort ankamen.
Die Menschen aus dem Bericht in Facebook waren schon um 04:30 dort ^^ - na das ist zwar sehr engagiert, für mich aber unmöglich. Um diese Zeit schlaf ich noch "wie ein kloines Murmeltier" wie Ute zu sagen pflegt :)
Die Straße vom Pfaffensattel Richtung Steinhaus war auch schon halb bis zur ersten Kehre beparkt, wir stellten uns wahrscheinlich vor das Auto von Toni, dem Bewirtschafter vom Karl Lechner Haus, wie wir später erfuhren.
Dann gings unter Führung von Matthias, der jung und munter ist, rauf zum Alois Günther Haus - geschwitzt haben wir, also ich weiß es von mir, vom Claudius auch - im prächtigsten Sonnenschein und es war da auch ein bissl was los, beim Raufgehen schon, beim Haus auch - aber alles recht überschaubar.
Dann die Piste runter bis die Promibahn die Piste das zweite Mal quert und rein in den Forstweg zum Kaltenbachgraben, wo da eine Mühle steht.
Von dort rauf, nicht die Forststraße natürlich (nur am Anfang), sondern den Wanderweg durch den Wald - wo ich schon in Facebook gelesen habe, dass es da einige Gehpassagen geben könnt - ich glaub es war die Idee von Claudius, er wollt sich dadurch das Hin- und Her über die Forstraße ersparen - na es war lustig! :)
Schnee war eigentlich eh genug. Wenn dieser auch noch die größeren Steine am Weg überdeckt hätte, dann wärs noch besser gewesen. Und dass da einige steile Passagen zu absolvieren sind hat auch niemand gewusst, mit den Steinen am Weg eine Freud sondergleichen!
Wie auch immer, die Ski wurden nicht abgeschnallt - kommt ja gar nicht in Frage :o)
Beim Karl Lechner Haus angelangt waren wir doch wirklich die Einzigen dort. Was machen die Leut, die dort zu Hauf herumhatschen in dem Gebiet? Kommt da keiner auf die Idee im Eingagsbereich = Winterraum eine Pause zu machen und so wie Claudius Suppe zu kochen?
Wir waren bestens ausgerüstet mit Suppe, Würschtl, Karree, Brot, Käse, Bergquell- und Stiegel Bier und Schnaps - im Winterraum hatte es so an die -2 Grad - vielleicht war da desshalb niemand ohne Suppe (und Schnaps?) :)
Zweimal verirrte sich doch jemand in den Raum, einer aß ein kaltes Brot, der andere gar nix, und draußen zitterten noch zwei Mädels, als wir aufbrachen, und fragten uns, ob die Hütte offen hätte, statt selber nachzusehen - liegt das alles an Corona?
Noch drinnen Suppe essend kam der Bewirtschafter aus dem Haus und unterhielt sich mit uns - sehr netter Kerl, wir glauben alle, dass er auch gern einen hebt - so wie wir :)
Claudius frischte mit seiner Hilfe alte Erinnerungen aus der Jugend und Steinhaus auf, wo er vor ca. 35 Jahren öfter im Holzhaus, welches jetzt eher wie ein Stadl wirkt, gleich neben den Eseln (was macht ma mit so vielen Eseln in Steinhaus - Salami?), eingemietet war.
Den Mädeln konnten wir nicht helfen, obwohl Claudius ihnen schon eine Suppe geschenkt oder verkauft hätte - allerdings ohne Kocher!
Nach ca. 15 Minutehn waren wir wieder beim Auto, was sehr gemütlich ging, weil anfänglich zwar gerade, dann aber bergab bis zum Schranken.
Super Tour, mit den neuen, gebrauchten Skitourschuhen auch besser zu gehen, die Ski waren noch vom Service vor 2 Jahren tip top - war alles wunderbar, haben wir gut gemach - danke an die Mitwirkenden ...
02.01.2021 Knofeleben von Payerbach mit Ute - eigentlich hätte es ja der Krummbachstein werden sollen, wir sind dann aber nur bis zur Knofeleben gegangen. Im Winterraum gibt es noch immer Bier - sehr brave Wirtsleut! Zurück sind wir ein Stück die Forststraße entlang und dort wo eine Forststraße rechts abbiegt rein und den Weg im Graben runter - ist ein bissl schöner zu gehen, als der "normale" Weg zur Knofeleben. Gemütlicher Ausflug mit doch 750 Höhenmetern - wie wichtig doch Bewegung ist :)
31.12.2020 Hohe Wand - GV-Steig mit mir - weil die Sonne scheint, darf nicht gearbeitet werden :)
27.12.2020 Rax - Bärenloch

mit Ute, Sabine und Matthias - Bärenloch, schon wieder, Ute hat es sich gewunschen! Allerdings liegt da jetzt ein bissal Schnee und kalt ist es und lebhafter Wind ist angesagt - also eh spannend - ich mag das :D
Sabine kreuzt doch tatsächlich mit Winterschuhen auf - bissl skeptisch bin ich. Matthias meint, dass alles so ist wie es sein soll - na schau ma amal. Außer Sabine sind alle mit super Equipment ausgestattet, auch Ute hat neue Bergschuhe, die auch noch warme Füße bei Minusgraden machen - wie sich herausstellt!
Die zwei Youngster haben nicht mal Zeit drüber nachzudenken was auf sie zukommt, so gut unterhalten sie sich - Ute ist ein bissl genervt, weils so laut ist :o)
Also hatschen wir das Reißtal bis zur Abzweigung rein, wo mich mehr oder weniger stark der Zweifel befällt, ob das mit Sabine und ihren Schuhen eine gute Idee ist - sie meint "kein Problem", Matthias ist ganz auf ihrer Seite - als dann ...
Kurz wird noch überlegt, ob wir nicht vielleicht doch einen anderen Weg einschlagen sollen - Kaisersteig rauf, Wildfährte - aber was dann, Gamseck ist keine Alternative. Also wie geplant - Bärenloch rauf, Kaisersteig runter.
Wir haben Grödeln und Steigeisen mit, die Grödeln verpass ich gleich mal Sabine - damit da zumindest irgendwas hält.
Na und ich trau meinen Augen nicht (meinen Ohren so und so nicht vor lauter Gequatsche). Sie klettert und wühlt sich durch den Schnee bis rauf zum Ausstieg, lässt sich nichts anmerken (möglicherweise ist das ihre Stärke, oder Schwäche - man weiß es nicht). Dann rüber zum Habsburghaus - am Weg rauf ist es noch recht gemütlich, oben weht der Wind stärker, recht stark eigentlich. Ab in den Winterraum ein bissl ausruhen, Sabine friert - sie hat zwar alles mögliche im Rucksack, bleibt aber so wie sie ist - okeee :)
Raus aus dem Winterraum nach ca. einer halben Stunde und schnell ums Eck, um dem Wind zu entwischen, der, kaum haben wir den Weg Richtung Kaisersteig eingeschlagen, fast nicht mehr vorhanden ist, weiter unten gar nicht mehr - sehr gut tut das!
Zum Kaisersteig hin ist da noch ein bissl mehr Schnee, zumindest am Anfang, im Kaisersteig recht wenig, dafür gibt es neu umgefallene Bäume, die umgangen werden müssen - war da schon wieder so starker Wind oder hat das mit der Trockenheit zu tun oder wie oder was? Der Borkenkäfer wirds nicht gewesen sein!
Um ca. 18 Uhr sind wir nach ca. 8 Stunden wieder beim Auto in Hinternaßwald. Die Stirnlampen wurden gar nicht benötigt, der Schnee war hell genug für den Abstieg und den Weg zurück durchs Reißtal.
Interessante Wanderung samt Kletterei - na ich staune was alles so passiert, kann im neuen Jahr so weitergehen :)

18.12.2020 Rax - Haidsteig mit Claudius - genau weiß man ja nicht was die ÖVP unter "Sport im Freien" meint - also wird die Interpretation gewählt, die erstens vertretbar und zweitens auch angenehm ist - rauf auf den Berg :)
Es musste wieder dem Grau in Grau, der Kälte und dem Niesel entgangen werden. Darum vom Preiner Gscheid zum Waxriegelhaus, dann den Bachleitensteig ein wenig folgend, der durch einen älteren Holzschlag leitet (dort schauts nicht schön aus und ich nehme an, dass es von Griesleiten zum Einstieg auch nicht mehr schön ausschaut nach der Aktion vom Forst), Richtung Forststraße runter (die hätten wir auch gleich vom Preiner Gscheid aus erreicht, ich war aber neugierig und irgendwie muss man ja auf Höhenmeter kommen) und rüber unter die Preinerwand und rauf durch den Wald und die Schütt. Dann gleich abgebogen zum alten Einstieg, der mir recht gut gefällt, allerdings einen Einschnitt vorher zur Wand rauf, also noch ein bissl Kletterei, der genau am Pfad des alten Einstiegs endet, man kann sich dann für den Weg durch die Latschen oder rechts davon am Fels entscheiden.
Haidsteig rauf, zur Seehütte rüber - wir waren da alleine oben bei blauen Himmel und strahlender Sonne, Göbl-Kühn (wer war eigentlich der Göbel und/oder Kühn?) runter, Waxriegelhaus Pause und nach dem Sonnenuntergang hinter den Raxmäuern zurück zum Parkplatz bei der Helenenquelle unterhalb der Peilsteinerhütte vorbei.
Unten angekommen waren wir nach einer halben Stunde und den restlichen Weg wieder in Nebel gehüllt.
Auch aus konditionellen Gründen waren wir mit Steigeisen und Pickel unterwegs - die wir nicht brauchten :), genauso wenig wie die Daunenjacke und die lange Unterhose - oben hatte es angenehme 7 oder mehr Grad - was will ma mehr!? :D
01.12.2020 Rax - Kantnersteig, Bismarcksteig, Waxriegel mit Claudius - das Wochenende war gerade wieder vorbei, es musste aber trotzdem raus, weil die Sonne scheint und außerdem muss man sich bewegen ...
Also ab zum Preiner Gscheid und rauf zum Karlgraben, nicht den Schlangenweg rauf, obwohl der Claudius schon ein bissl skeptisch war wegen Schnee und Eis am Kantnersteig - ich aber auch ein zumindest kleines Abenteuer brauchte :)
War alles wunderbar im Steig selber, der Zustieg war zwar eisig, nach der ersten Kletterstelle aber alles eisfrei - also gute Wahl.
Oben angekommen trafen wir den Burschen, den wir unten sahen, als er Richtung Schlangenweg ging - laut ihm war der voll vereist und ungut zum Gehen - Kantnersteig war der ideale Weg!
Damit war mein Drang nach Abenteuer aber noch nicht gestillt - der Bismarcksteig lachte zu uns rüber - also nichts wie hin.
Im Einstieg lag ein bisschen Schnee, Claudius wieder skeptisch, er hat sich hier aber in einen indischen Sherpa verwandelt und konnte mit dessen Hilfe den rein optisch schwierigen Einstieg meistern :)
Weiter ging es also in der Sonne im bestens abgesicherten Steig an der Bismarckhöhle vorbei zum Waxriegel, diesen runter, und über den Gipfel des Entenhügels zum Waxriegelhaus. Dort wurde kleinflaschiges Bockbier und Burger konsumiert - beides sehr gut! Sonne, kaum Menschen, Ruhe - haben wir gut gemacht :)
25.11.2020 Dürre Leiten mit Ute - den Wasserfall bei Sonnleiten wollt ich mir schon länger ansehen, auch wegen dem daneben liegenden Klettergarten. Von dort geht es zur Mamauwiese rauf, die ich schon kenne, der Weg über die Dürre Leiten und den Fadensattel war für mich neu.
Das Auto ließen wir gleich unterhalb der Burgruine Losenheim stehen, wobei es sich hier ja scheinbar gar nicht mehr um eine Ruine handelt, da recht viel von Karl Leitner wieder aufgebaut wurde www.burgruine-losenheim.at.
Wir gingen durch Nebelschwaden zurück nach Sonnleiten und dort Richtung Wasserfallwirt und den Fadengraben zur Mamauwiese - wo wir die erste Pause in der Sonne rechts vom Römerweg einlegten. Kaum Menschen dort unterwegs, Sonne, Ruhe, wunderbar!
Dann musste natürlich ein bissl was Wildes passieren, also Kreuzung des Römerwegs Richtung NW und weglos durch den Wald rauf auf die Dürre Leiten und wieder auf den Wanderweg - der aber eh gleich wieder verlassen wurde, wegen einer Abkürzung :)
Am Fadensattel angelangt ging, gerade als wir dort auftauchten, die Sonne hinterm Schneeberg unter. Wir brauchten aber nur ein bissl zu warten und schon kam sie oberhalb der Fadenwände wieder zum Vorschein. Und so konnten wir Speiß und Trank in der wärmenden Sonne mit Ausblick auf Schneeberg und Nebeldecke im Norden genießen.
Runter ging es dann noch Hagebutten sammelnd zurück über die Forststraße und Skipiste und Straße nach Losenheim zum Auto.
Sehr schöne und gemütliche Runde! :)
22.11.2020 Großofen - Kombinationsweg mit Matthias - der Plan war den Menschenmassen auszuweichen, also auf zum Großofen, dort waren wir alleine :o)
Angedacht war die Sonnenplatte. Nachdem sich aber keiner gscheid informiert hat, die Topos aus dem Internet auch nicht mehr hergaben, wurde es dann der Kombinationsweg. Wobei wir eh vom richtigen Punkt weggeklettert sind, aber ein bissl zu weit links.
Nach der ersten oder zweiten SL sind wir dann weiter nach rechts auf einem Band gegangen und sind dann bei einer coolen Wand mit lauter Normalhaken gelandet, wobei die erste SL schon schwer genug war, also wieder abgeseilt und wieder zurück - und darum wurde es der Kombinationsweg - sehr gemütliche Kletterei und Sonne - jipiiiie :)
18.11.2020 Schneealpe - Almgraben, Blarergraben, Schneealpenhaus, Kutatschhütte mit Ute - zum Lurgbauern (unten) und weiter so wie im Feld davor :)
Wunderbar schöner Tag mit Pause nach dem Schneealpenhaus in der Sonne - als es dunkel wurde waren wir wieder beim Auto.
13.11.2020 Rax - Mit Göttliche Hand

mit Jakob - da waren die letzten Tage einige oben, bergsteigen.com scheinbar zu früh, weil sie 3 SL lang froren, der Jakob um ca. 11:20 die Schlüsselstelle in der 1. SL überwand , ich in der halben 2. SL in der Sonne kletterte.
Ab und zu ist nicht zu früh beim Felsen zu sein ein Vorteil.
Die 1. SL kletterte ich mit Handschuhen, was eh gut geht aufgrund der Henkeln dort, in der 2. musst ich sie ausziehen, weil man damit natürlich auch weniger spürt.
Ab hier wunderbar sonnige Kletterei mit Panorama fast ohne Nebel! Nur von der steirischen Seite zog der Nebel zuerst recht gemütlich, dann scheinbar recht schnell, übers Preinergschaid, als wir mit dem Auto vom Parkplatz abfuhren herrschte dichter Nebel.
Beim Waxriegelhaus ging sich dann noch eine kleine Erfrischung in der Sonne aus, als diese hinterm Berg verschwand brachen wir zum Auto auf.
Ich hab das erste Mal die Seehütte geschlossen gesehen – trauriger Anblick ☹
Sehr gemütlicher Tag, obwohl der Jakob ganz schön schnell unterwegs ist – und zwar beim Zustieg, beim Klettern UND beim Abstieg – danke fürs Dabeisein Jakob und auch Danke für deine Energie und deine Normalität (sehr positiv gemeint) 😊
Apropos Dabeisein, das muss ich jetzt auch noch loswerden – nach der Hohen Wand am 09.11. habe ich ein Foto auf facebook gepostet, das über 140 Leute liketen, ich hab dann noch dazugeschrieben, dass es die nächsten Tage auch so schön sein wird und wenn wer Lust hat was zu unternehmen, dann bitte gerne – gemeldet hat sich keiner. Rein optisch unterwegs alle, keiner Zeit?

09.11.2020 Hohe Wand - Hammerlwand mit Ute - geplant war die Panoramaput vom Andi, die Hohe Wand steckte allerdings im Nebel und wir versuchten unser Glück beim Postl, eventuell ÖTK Klettergarten - aber auch dort Nebel.
Also noch ein bissl höher und das wars dann - Sonne auf der Großen Kanzel. Da stellten wir fest, dass wir nur einen Gurt mit hatten :)
Naja, war nicht das erste Mal, dass der provisorische Sitz-/Brustgurt herhalten musste - ich wollt in der sonnigen Hammerlwand hängen, koste es was es wollte - und gut wars!
Der Nebel zog zwar rauf und runter, vereinnahmte dann noch die Wand, nach dem Ausstieg war aber wieder der blaue Himmel zu sehen und wunderschönes sonniges Wolken- und Sonnenpanorama mit Blick auf Schneeberg - fast zu schön um wahr zu sein - danke, danke, danke, wem auch immer ...
Beim Auto war dann noch die andere Seite der Hohen Wand zu sehen und recht viele Leute standen dort und fotografierten das Wolkenmeer mit untergehender Sonne und Bergsilhouette - fast schon unbeschreiblich kitschig schön.
Es gibt also dazu zu sagen, dass Menschen da rauffahren, wegen der Sonne, auch herumhatschen, aber manche hatschen nicht wirklich denk ich, die geniessen einfach die Sonne - auch gut!
06.11.2020 Großofen - Himmelsleiter

mit Thomas - der Thomas schlug zuerst vor in die Wachau zu fahren, die ich schon auch mag, allerdings geht es dort nicht rauf und mir fehlt der alpine Touch - also wurde es der Großofen :) Und jetzt hab ich nochmal auf Amap nachgesehen - der Name ist Großofen, nicht Grossofen ...
Beim Zustieg haben wir uns irgendwo vergangen, was aber eh kein Problem war, einfach in die Richtung unter die Wand. Als wir dann dort waren, sahen wir noch zwei in unsere Richtung hatschen, die natürlich auch die Himmelsleiter klettern wollten - was denn sonst :o)
Ist sich aber eh gut ausgegangen, Thomas ist vorgestiegen, ich hatte gleich mal ein Reichweitenproblem - die zweite SL war plattig und die Schlinge dort hängt nicht umsonst.
Hatte ich alles schon wieder vergessen, nachdem ich die Route 2017 geklettert bin. Besonders vergesslich war ich in Bezug auf die 6. SL und die dort befindliche "senkrechte" oder "steile" tolle Wand - den abgeschmierten Riss hab ich scheinbar verdrängt und das obligatorische 6- gilt natürlich nicht dort.
9. SL (nach Behm) oder 10. (nach bergsteigen.com) hatte ich nicht vergessen, die sind wir damals gar nicht geklettert! War also eine zusätzliche alpine Überraschung ...
Also nicht ganz homogene Route mit Überraschungen kann man dazu sagen - falls man die schwierigeren Stellen nicht klettern will, kann man sie aber eh umgehen, dort ist rundherum blockiges Gelände zum Ausweichen.
Der beste Tag der Woche, im Leiberl geklettert :D

01.11.2020 Hohe Wand - Panorama Put mit Matthias - am Vortag zum Campingplatz und den Vollmond bei einer kleinen Grillerei genossen, Nachspeise gab es in Maiersdorf beim Gasthof Kamper - Maronitorte :)
Am nächsten Tag rüber zum Bergfreundeturm, die Route war schnell gefunden, obwohl der Zugang ein bissl versteckt ist - da ist aber tatsächlich ein Steinmännchen am Weg wo es links reingeht in den Busch und zur Wand.
Die Route ist als alpin zu bezeichnen, es kann auch noch der eine oder andere Stein rausfallen oder rausgeräumt werden, erste SL war auch ein bissl feucht und durch den noch vorhandenen Belag ein bissl schmierig, die erste 5+ Stelle ist auch gar nicht so leicht wie ich die 5er von Andi gewohnt bin. Beim Stand liegt noch ein mit Seil und Haken fixierter Felsen herum, der aber eh super hält. Zweite SL Variante 6 geht gut, weil da oben ein Baum steht :)
3 und 4 SL. einfach klettern - die Querung nach links vor dem Stand ist super - Variante "Bellavista" ist der Matthias, der die 4 SL im Nachstieg gegangen ist, gleich abgelassen worden, ich hab abgeseilt.
Dann hab ich beim Stand dem Matthias seine blaue Standplatzschlinge und zwei Karabiner (ein Schnapper und ein Schrauber) vergessen, weil ich nicht eingebunden war und Matthias mir das Seil fast nach oben abgezogen hätte - quasi vor Schreck vergessen. Die Bellavista ist wiederum wunderschön und dann noch die zwei Ausstiegslängen, wobei man sich die letzte SL auch schwer machen kann, wenn man sie weiter links klettert - im Büchl hat dann auch schon der Thomas Behm unterschrieben gehabt, der ist die Route alleine geklettert ...
Solche Routen könnten für mich auch 3 oder 4 mal so lang sein - danke Andi fürs Einbohren - Stände sind super und die Haken bei den einzelnen Ständen sind alle mit einem Seilstück verbunden (weil ichs schon so gewohnt war, hab ich die Standplatzschlinge beim einzigen Stand wo das nicht so ist auch vergessen :)) - besser kanns nicht sein!
27.10.2020 Hohe Wand - Die Eleganz im Meerschweinchentanz und die neue Autoput mit Matthias - ab und zu gibt es auch Überraschungen, wie z.B. dem Andi Baumgartner sein Mail an mich mit zwei Topos seiner neuen Routen, die er mir "ungefragt" zukommen lässt - Frechheit!
Spaß - vielen Dank Andi, gerne wieder, wir versuchen dich beim nächsten Mal auch nicht mit Steinen und Wurzeln zu bombardieren :)
Es ging sich nur die Autoput aus, weil der Matthias gestern und vorgestern auch schon klettern war und dazu auch fast nichts gefrühstückt hat und darum fast verhungert wäre!
Zuhause hat er dann zwei Portionen Nudelauflauf und auch noch den Schmorbraten verputzt - unpackbar!
Der Route würd ein Besen noch recht gut tun (besonders in der ersten SL), falls man die einzige Seilschaft in der Route ist und sich sicher sein kann, dass unten keine/r herumsteht/läuft, kann man noch ein bisschen was hinunter befördern was irgendwann so und so runter kommen würde - macht sogar Spaß :O) - aber 8ung der Andi hängt in der Wand und bohrt noch was ein!
Für mich war die Route sehr gut ausgeputzt, ein bissl alpiner Touch gehört zum Klettern eh dazu - also alles im grünen Bereich!
Die "diffizile Querung" ist diffizil - Sturzraum super, Absicherung ebenso! Am Stand der 4. SL bin ich fast vorbeigeklettert, der Stand ist ein bissl rechts.
Für den ersten Haken in der wilden, steilen Henkelwand bin ich fast ein bissl zu klein, geht aber gut mit einem Schritt nach links zwischen Baum und Wand, dort ist es ein bissl höher - ich fall von mir aus gern runter, aber nicht aufs Band vor der Wand.
Was ich auch schon über die neue Schillerkante und den Wilden Herbert geschrieben habe gilt hier auch, überbewertet ist die Route gewiss nicht - feinstes Genussklettern ist garantiert - danke Andi!
Und es ist echt schön die Leut auch kennen zu lernen, die Routen einbohren!
22.10.2020 Hohe Wand - Tirolersteig Mixtür, Sonne, Mond (ohne Sterne)

zuerst mit Jakob und dann mit Michl - die Herumsitzerei ist ein Wahnsinn, die Wolkendecke bringt das Faß zum Überlaufen - darum die Inversionswetterlage ausgenutzt und den besten Tag auch noch erwischt - jipiiiie!
Gemütliche Kletterei mit gemütlichen Kletterpartner, der aber etwas technisch anspruchsvolleres gebraucht hätte, wir aber noch nicht klettern waren miteinander und er sich nicht sicher war bezüglich der Schwierigkeit bei MSL, darum einfach gemütlich. Mit der Hangelvariante und der Verschneidung (die jetzt nur mehr eine 5+ ist laut bergsteigen.com) eine wunderbare Route - die Sonne hat das Restliche dazu getan :)
Dann zum Postl eine Kleinigkeit essen und trinken und danach die Frauenluckn runter (Jakob blieb in der Sonne oben - sehr kluge Entscheidung) und rüber zum Parkplatz beim Leiterlsteig gefahren, dort mit Michl getroffen und den kurzen Zustieg zur Sonne, Mond begangen.
Michl im Vorstieg in der Sonne - na ein Wahnsinn! Die 7er Stelle ist wunderbar mit einer Seilschlinge geschmückt - haben wir ausgiebig verwendet, dann allerdings hat sich Michl durchgekämpft und irgendwas auch noch falsch gelesen, ist am Stand vorbei und noch 3 Haken nach oben geklettert - weils noch keine 25 Meter und keine 12 Expressen waren (12 Expressen war der Fehler, es sind 9).
Die 7er Stelle ist also sauschwer und das was danach kommt auch nicht einfach - ich bin wieder mal ordendlich drinn gesessen und hab mich gewunder wie man sowas vorsteigt ohne der angegebenen Möglichkeit der obligatorischen 6- (die da in keiner Weise zur Anwendung kommen kann).
Abseilen und rüber zur Mond.
Ich im Vorstieg, hmmm - also ich klettere scheinbar lieber 6+, mit mehreren Anläufen bin ich bis knapp vor den Stand gekommen, dann allerdings hat mir der Plan gefehlt - in die Exe gegriffen, die ich glücklicherweise einhängen konnt :)
Michl bravourös ...
Querung ist ein bissl erdig und staubig und nicht unbedingt mit großartigen Tritten versehen (erdige Reibung quasi), die Griffe gehen eh - wieder rüber zum Stand der Sonne.
Schau ich rüber zur Querung, liegt dort eine Exe vom Michl herum, die mir im Nachstieg irgendwie entwischen konnte - also wieder rüber und zurück - Querungen sind super!
Dann hat ich keine Lust mehr auf Botanik und wir seilten ab. Unten angekommen wars dann eh schon dämmrig und ich machte mich auf den Weg nach Dreistetten zum Schuster, weil ich noch was erdiges brauchte, in diesem Fall die Einheimischen dort, an dessen Tisch ich aufgrund der Covid-Regelung, an der Bar darf ma ja nicht herumstehen, gesetzt wurde - jetzt ist mir auch klar wem der riesige Traktor gehört, der draußen vor der Feuerwehr stand - einem 70 Jährigen, der noch immer arbeitet wie ein Tier, zwei Burnouts hatte (mit 23 und 29), Fließenleger gelernt hat und in einer Woche alleine ein riesiges Schwimmbad verfließt hat in seiner Jugend und Schichten einlegte die Tag, Nacht und Tag lang waren - naja, das waren halt noch Männer :)
Wunderschöner Tag, bissl besser wäre ich gern gewesen in der zweiten Kletterei, aber ist nun mal so, super Ausklang in Dreistetten - kein Stau mehr in Wien um ca. 20:45 (was der Plan war) - danke an alle Beteiligten!

09.10.2020 Rax - Bärenloch mit Claudius - nochmal Bärenloch statt der geplanten 30 km Tour. Es ging sich nur ein Tag aus wegen der vielen Arbeit, aber raus mussten wir bei dem schönen Wetter, darum rauf zum Habsburghaus und was für eine Überraschung - dort ist ein angenehmer Pächter, der Roland :)
Dann wieder Kaisersteig runter und zur Bachlwirtin, Elisabeth beim Förster gefunden, Honig ausgeliefert.
Die gerade entstehende Fischzucht bei Schwarzau, auf dem Grund vom Stift Klosterneuburg, wird eine riesige Anlage. Wie sich die dort mit dem Wasserschutzgebiet und der Schwarza verträgt ist mir ein Rätsel - allerdings macht scheinbar der die Regeln, der das Geld hat :(
nur so zur Info: https://www.stift-klosterneuburg.at/stift-und-orden/aufgaben/wirtschaft/
01.10.2020 Hohe Wand - Heimat...

mit Dorli - zur Auswahl stand einiges, der Wegscheider, Almabtrieb, Heimat, Tiwaz, Espresso Doppio.
Der Wegscheider hätt mich gereizt, die Dorli war skeptisch - es wurde die Heimat..., wobei ich mir sicher bin, dass der Wegscheider nicht oft mit solchen Stellen wie die Heimat... aufgewartet hätte - man wird sehen.
Gleicher Einstieg wie Wilder Herbert, dann nach rechts, Stand mit einem Bühler.
Die erste 6+ in der zweiten SL, nach bergsteigen.at, ist möglicherweise keine, das Behm Topo meint 5+, die zweite sicherlich.
Dritte SL leicht, vierte SL (laut bergsteigen.at) kann man sicherlich 6+ oder mehr klettern, indem man nach der Rampe in der Verschneidung eher links bleibt, bissl rechts gehts aber wunderbar, dann ist sie eher eine 6..
Die 5. SL ist dann sicher sicherlich eine 6+ im mittleren Teil - das wars dann - war gemütlich tagesfüllend, um 10 dort und einige Stunden geklettert, dann abgeseilt - mit An- und Abreise samt Äpfel vom Apfelbaum beim Ex-Seiser Toni mitnehmen.
5+ obligatorisch, wie Behm meint - never. Da sind Stellen zwingend zu klettern, bevor man zum Haken kommt.

Danke Dorli - hat voll gepasst, die Zögerer sollen zögern - wir sind wieder mal was geklettert :)

20.09.2020 Hohe Wand - Schillerkante und Wilder Herbert mit Matthias - es sollte ein gemütlicher Klettertag werden, kein Stress, weder bezüglich Zeit noch Leistung - und so ein Tag wurde es auch :)
Matthias fand die Schillerkante von Andi Baumgartner auf bergsteigen.at am Weningerturm, ich kannte weder Route noch Turm, war ein bissl skeptisch, weil die Route so kurz ist - aber es sollte ein gemütlicher Klettertag werden ... - also hin mit uns.
Den Einstieg haben wir recht schnell gefunden, nicht weit davon ist der Gebirgsvereins-Klettersteig, der, wie wahrscheinlich immer am Wochenende, sehr gut besucht war - wir waren alleine am Weningerturm unterwegs :D
Matthias und ich knobelten beide Male und er gewann beide Male, sprich er stieg die erste SL beide Male vor. Die dritte SL kletterten wir beide Male die Variante Wilder Herbert (er zwei Mal im Vorstieg, weil er ja beim Knobeln gewonnen hatte :P), sehr schöne SL! Am Ende der 4. SL ist die Überwindung der Kante auch lustig - gut, dass da ein Bäumchen steht :)
Wie schon zu sehen ist, entschieden wir uns nach der fast Schillerkante über die liebe eingerichtete "Abseilpiste"  abzuseilen und den Wilden Herbert anzugehen. Angedacht war auch spontan die Heimaterde vom Thomas Behm, die mit 6+ sicherlich härter wäre und es solle ja gemütlich werden.
Also Wilder Herbert und es war genau die richtige Entscheidung - sehr, sehr schöne Route, Griffe, Tritte, rauher Fels und super abgesichert! In der 4. SL musste ich mich nach der Querung nach rechts (Kante und erste 7- Stelle) kurz reinsetzen, weil ich den Haken oberhalb nicht sehen konnte, der ist ein bisschen versteckt, man sieht den übernächsten und den Stand, dessen Haken mit leuchtgelber Reepschnur verbunden sind.
Die Angaben der Schwierigkeiten sind meiner Meinung nach ein bissl hoch angesetzt - wobei sie am ehesten bei den beiden 7- Stellen zutreffen - die zweite kann man rechts umgehen.
Dann noch den restlichen Teil vom Klettersteig rauf und zum Hubertushaus auf Backhendelsalat und Buchtel in Vanillesouce.
wieder zurück Richtung Wilhelm Eichert Hütte und den Wagnersteig runter - und dann war es aber genug für diesen Tag!
Wirklich super Kletterei, die Andi hier ermöglicht hat - danke vielmals!
15.09.2020 Rax - Alte Westwand mit Thomas - gemütlicher Anfang nach dem Urlaub, obwohl ja die Via Helma gleich daneben liegt! Wir übten uns also gemütlich in Halbseiltechnik (auf die ich durch Peter kam - danke) und Thomas möcht jetzt irgendwas mit seiner Psyche machen damit sein Bein nicht zittert - na schau ma amal :D
06. bis 12.09.2020 Italien mit Ute - endlich wieder einmal nichts tun, außer liegen, sich gegenseitig vorlesen, einkaufen, Prosecco trinken, kochen und essen - eine Woche ist zu wenig! :)
31.08.2020 Umzug - Westbahnhof/Nussdorf mit Ute - wie schon öfter wurde Utes Zeug umgezogen, diesmal 2 Stöcke runter und 3 Stöcke rauf - ohne Lift - super Training :)
26.08.2020 Hochschwab - Zauberlehrling mit Peter - fast alles ideal, Wetter, Temperatur, Kondition, die Leut, die wir trafen, die Voisthalerhütte wurde aufgewertet (nicht durch den Neubau, das wird ein Kistl, aber ein energieeffizientes) durch die neuen Pächterinnen und dem Personal dort - sehr liebe Leut! Meine Vermutung vom 19.07.2018 hat sich bestätigt, dass es dem früheren Pächter mit seiner Freundin nicht so gut ging ...
Am 25. gemütlich angereist, ca. 2 Stunden 45 zur Voisthalerhütte, wo auch andere KletterInnen, die die nächsten Tage in den Wänden verbringen wollten, untergebracht waren.
Tourennamen wie Knabelweg, St. Ilgnerweg und Waiblkante fielen und wir lernten drei KletterInnen aus dem schtuagater Gebiet und zwei junge Menschen kennen. Die beiden jungen Leute (Theresa und seinen Namen weiß ich leider nicht) hatten voriges Jahr einen MSL Kurs gemacht und waren heuer schon in diesem Gebiet unterwegs - mit gar nicht so wenig Schwierigkeiten, wie wir von ihnen selber erfuhren - sehr mutig, bravo!
Es ist um einiges gemütlicher an einem Tag anzureisen und den Tag darauf eine Kletterei zu starten - so wie wir es machten. 
Am nächsten Tag, nach einem ordentlichen Frühstück, waren wir um ca. 9 Uhr am Weg zur Südwand, nach ca. 1:45 beim Einstieg zum Zauberlehrling, wo noch eine Seilschaft diese Route klettern wollte. Der Vorsteiger dieser Seilschaft war so schnell, dass die etwas schwächere Nachsteigerin und er schon nach der 3. SL aus unserem Sichtfeld verschwunden waren - also wirklich schnell. Ich sah sie dann nochmals beim Ausstieg (wobei ich mir nicht sicher war, ob die dann wirklich den Zauberlehrling geklettert sind), ca. eine Stunde oder mehr, bevor wir den Ausstieg erreichten - was auch immer, wahnsinns Leistung!
Die erste SL ist mit 5- angegeben und verlangt einiges an Reibung, verträgt unseres Erachtens auch eine 5 oder 5+, wenn man sie gerade rauf klettert, war überraschend schwer.
8. SL ist eine gute 6+, größere Menschen haben dort den Vorteil die Kante der Wasserrille schneller zu erreichen, auf Reibung in der noch seichten und fast senkrechten Wasserrille muss aber so oder so gestiegen werden - ich hab mir da recht schwer getan, darum bin ich da auch drinn gesessen. Notfalls kann der Bühler auch als Tritt verwendet werden - falls sich der Mut nicht einstellt auf Reibung zu gehen :)
In der 9. SL braucht man in der 6/6- auch Reibung, wobei der Fels dort recht glatt ist, ganz links befindet sich die Kante einer Wasserrille, die weiterhilft.
Die übrigen SL sind als alpin zu bezeichnen, können gut geklettert und gut mit Friends oder Schlingen zusätzlich abgesichert werden.
Unvorstellbar, dass 2013 Haken in dieser Route rausgeschlagen wurden, auch mit den roten Haken sind die Abstände ordentlich, ohne diesen unvorstellbar (wie dumm muss man sein ...).
Wir brauchten ca. 5 Stunden für die Route - ich konnte sie nur mit der Himmelsleiter vergleichen, die um einiges leichter ist, für die wir aber auch ca. 5 Stunden brauchten, wobei ich damals alle SL vorstieg. Die 3 Stunden aus bergsteigen.com scheinen eine Rekordzeit zu sein :)
Sehr schöne Route, gut, dass es dort noch alles mögliche zu klettern gibt!
Nach einer Pause am Hochschwab-Gipfel machten wir uns auf den Rückweg zur Voisthalerhütte über den Graf-Meran-Steig - Theresa und ihr Freund kamen knapp vor Dämmerung nach ihrem Abenteuer zur Hütte zurück ... ich hab mir schon Sorgen gemacht ... unnötig :)
Für den nächsten Tag war eigentlich der Kasparekpfeiler geplant, dazu kam es aber leider nicht, da Peter recht viel Platz am Einstiegs-Stand brauchte und ich mir meinen, seiner Aussage nach, mit einem "Bitte" verdienen hätte sollen ... - ich aber weit davon entfernt bin, um etwas zu bitten, was in meinen Augen selbstverständlich ist.
Im Angesicht dieser rücksichtslosen Raumeinnahme brach ich das Unternehmen ab, immerhin hatten wir ja noch 12 Stände vor uns und ich wollt nicht immer um Platz am Stand bitten müssen  ...
 19.08.2020 Schneeberg - Richterweg/Stadelwandgrat mit Thomas - der nur mehr ein bissl Routine in alpinen Gefielden braucht, Kondi hat er schon.
Beim Einstieg (den wir fast zu 100% genau fanden, zumindest den einfacheren, den direkten suchten wir trotzdem, bis wir fast mit dem Kopf gegen die Stahlseilsanduhr stießen) trafen wir eine Dreier-Seilschaft, denen ein Mann abging, sie darum an einem Einfachseil in die Tour einstiegen, sich auch noch beeilten, über den einfachen Einstieg, schneller bei der 4. SL einzusteigen - Warten unsererseits war dann in den weiteren SL angesagt.
Normal mag ich das ja nicht unbedingt, aber diesmal war ich die Ruhe in Person und wir warteten gemütlich und geduldig, bis alle drei über die diversen, wirklich auch schon sehr abgeschmierten, SL hinwegzuckelten.
Ihr Glück war der schnelle Vorsteiger, unser Pech die beiden letzten im Einfachseil ... - nach dem Ausstieg aus dem Richterweg änderte sich das Blatt.
Dem Thomas war nicht ganz klar, dass nach den 12 SL Richterweg jetzt noch ca. 10 SL Stadelwandgrat folgten. Ich meinerseits staunte über den Stadelwandgrat auch, weil meine Begehungen 4 und 8 Jahre her waren und er doch ganz schön fordernd ist für diesen Schwierigkeitsgrad, alpines Gespür hilft hier ungemein, ich hab nur ein einziges Mal auf die Topo geschaut :)
Wir brauchten für beide ca. 6 Stunden reine Kletterzeit und nach einer kurzen Pause und Materialsortierung kam auch schon die Dreierseilschaft, die in dieser Konstellation doch auch recht zügig unterwegs war.
Super Tag, bissl windig ab und zu, aber nicht zu warm, darum wunderbare Verhälnisse - Weichtalhaus und Wasserwerk (Kaiserbrunn) hatten leider schon (Wasserwerk bis 18 Uhr offen) oder wegen Ruhetag (Weichtalhaus Dienstag/Mittwoch) geschlossen.
16.08.2020 Wachau - Genussgrat mit Peter - die Wachau ist wunderschön, eine Begehnung des Genussgrats bietet sich also für Wachau-Fans an, aber auch für Abenteuerer, Botaniker und Tierliebhaber - als Kletterroute würde ich sie aber nicht bezeichnen.
Im Vergleich - der Wachauergrat, soweit mich meine Erinnerung nicht täuscht (zuletzt geklettert 2014), ist zum Genussgrat um einiges homogener für Wachau-Verhältnisse.
Nachdem es am Vortag noch geregnet hat, war die Einstiegsseilänge wegen Flechtenbewuchs auch ordentlich ruschig, in den weiteren SL alles trocken.
Die Wegfindung ist hier auch ein eigenes Kapitel, was eine Eberesche ist, sollte unbedingt klar sein - welche Eberesche ist damit immer noch nicht klar.
Und nachdem wir auch genug Zeit hatten in dieser langen Route (18 SL, die natürlich auch alle Raufs und Runters samt Waldhatscher von "Kopf" zu "Kopf" beinhalten), konnten wir uns auch über das eine oder andere Thema unterhalten - ein Thema war z:B., ob ein Topo wirklich eine Zeichnung braucht, oder, ob eine rein schriftliche Beschreibung der Route nicht auch genügt.
Meine Meinung, die sich für mich 2018 mit dem Hauseggerpfeiler bestätigte ist, dass (natürlich abhängig von der örtlichen Gegebenheit) mit ein bissl alpinem Gespür und einer logischen Routenführung samt Bemessung des Schwierigkeitsgrades eine schriftliche Beschreibung ausreicht. Zwei weitere Bestätigungen wären z.B. der Pichlweg oder auch der Jahn Zimmer Weg im Xeis, welche auch immer der logischen alpinen Gegebenheit folgen, falls von dieser abgewichen wird, dann wirds natürlich spannend.
Natürlich unterscheiden sich auch die diversen Topos durch ihre ErstellerInnen, falsch wird es nicht sein die vorhandenen Beschreibungen/Topos mit zu haben - bei längeren Unternehmungen sicherlich ein Muss.
Und ja, mööööglicherweise sollt ich genauer hinsehen ab und zu und daran denken, dass ich beim Abseilen Karabiner und Schlingen, mit denen der Abseilstand versehen wurde, mitnehmen sollt :)
Über weitere Unternehmungen wird sinniert ... 
09.08.2020 Rax - Bärenloch, Habsburghaus, Kaisersteig mit Ute - fast wären wir in der kühlen Wohung liegen geblieben, nach dem Marktbesuch am Samstag Vormittag! Dann rafften wir uns doch auf und quasi gleichzeitig wurde die Idee gebohren es langsam anzugehen - was uns wunderbar gelungen ist! :)
Rucksäcke gepackt und ab in's Höllental und schnurstracks durchs Höllental durch, weil dort Menschenmassen parkten und sich in der kühlen Schwarza tummelten.
Die Schwarza fließt ja auch noch nach dem Höllental lustig dahin und zuerst war der Plan um Schwarzau irgendwo reinzuhüpfen, dann fiel mir der Bachlwirt ein, bei dem wir uns innerlich abkühlen können - was wieder eine sehr gute Idee war, weil wir von der Bachlwirtin alle neuen Informationen erhielten, die für das weitere Vorgehen entscheidend waren.
Zuerst verriet sie uns das neue Domizil von Elisabeth, deren Besuch auch schon zwei Jahre her war, sie mittlerweile umgezogen - ich keine Ahnung wohin. Dann bestätigte sie den Wohnort von den Alpakas gleich vis a vis, denen wir eigentlich auch einen Besuch abstatten wollten, eigentlich dem Thomas, den ich in Wien, im nicht mehr in der gleichen Art wie zuvor vorhandenen Bio-Laden "Ab Hof", kennen gelernt habe. Die Alpakas sahen wir, den Thomas nicht, der war gerade am Obersberg unterwegs.
Also zuerst einmal Elisabeth aufsuchen und Neuigkeiten austauschen und ihren Garten bewundern, der immer wieder eine Pracht ist!
Sehr gechillt ging es dann weiter zum Raxkönig in Naßwald - wo wiederum gemütlich gegessen wurde. Der Anton dort, der junge Raxkönig quasi, und sein Mitarbeiter, schwammen gerade aufgrund erhöhter Besucherzahlen, war ein bissl traurig mitanzusehen, wahrscheinlich wäre bei solchem Ansturm wirklich gut die Speißekarte klein zu halten, wie seine Mutter meinte.
Gestärkt und erfrischt ging es weiter nach Hinternaßwald, wo wir alles für ein Biwak notwendige in und auf die Rucksäcke luden und Richtung Reißtal und Materialseilbahn vom Habsburghaus am Rehboden wanderten. Dort angekommen war es dann ca. halba und genau die richtige Zeit einen kleinen Gutenacht-Imbiss einzunehmen, bevor das Biwak unter der wunderbaren Kastanie aufgeschlagen wurde - schattig, kühl, keine Menschenseele und ruhig war es dort - gute Nacht :)
Um ca. 7 war's dann an der Zeit aufzustehen und wiederum um ca. halba (neune) waren wir beim Stahlseil am Einstieg vom Bärenloch - Frühstück!
Meine Beine waren noch von der Schneebergumrundung etwas müde, Ute's Beine vom wenigen Bergsteigen :)
Das Bärenloch ist ein wunderschöner Aufstieg Richtung Habsburghaus, wie sich immer wieder herausstellt, zu dieser Jahreszeit auch der Dschungel im letzten Teil vor dem Ochsenhaltweg - sowas von üppig!
Nach einer kurzen Pause bei der Kreuzung am Ochsenhaltweg ging es gemütlich rauf zum Habsburghaus - Radler und Apfelstrudel - neue Pächter - ich wünsch ihnen viel Spaß und Glück mit dem Wetter - und dann wieder runter über den Kaisersteig, Pause unter der schattigen Biwak-Kastanie, Zeug wieder eingepackt und ab nach Hinternaßwald - natürlich mit Pause beim Ölbindemittel-Häusl, um Abkühlung im Reißbach zu finden - alle anderen Bergsteiger hatschten am Bach entlang und vorbei bei ca. 28 Grad oder mehr - wahrscheinlich um beim Anton Abkühlung zu finden.
Wir versuchten unser Glück nochmals beim Bachlwirt, der allerdings schon geschlossen war - zumindest gab es Eis im Cafe Naturpark, vor der Heimreise über Rohr im Gebirge.
Sehr schöne Tage und zeitlich und wärmetechnisch wunderbar getimt :)
06.08.2020 Schneeberg - Umrundung über Grafensteige mit Claudius - um 8 Uhr von Losenheim gestartet, glücklicherweise befand sich niemand vor uns, weil den hätte der Claudius gleich am Anfang überholen müssen (liegt in seiner Natur). Darum sind wir bergauf recht gemütlich, trotzdem schon mit Schweiß behaftet, Richtung Edelweißhütte/Sparbacherhütte.
Dann gemütliche Hatscherei auf dem Skitourweg zum Schwarzkogel folgen, durch den Schranken dort und rauf zum Fleischer-Gedenkstein.
Weiter nicht zur Krempelhütte, sondern Richtung Kienthalerhütte - dort erste Pause - ca. 10 Uhr 15.
Ab da wird es etwas anstrengend, weil rauf und runter, nicht so wild, aber doch.
Die Wanderung ist an heißen Tagen wunderbar zu machen, da meist im Wald gegangen wird - meist, aber nicht immer!
Eine Pause, um Latschenzapfen für den Nachbarn von Claudius zu sammeln (spät aber doch), legten wir auch noch ein.
Wir kreuzen den Weg, der von der Stadelwandhöhe Richtung Klosterwappen führt, um ca. 11 Uhr 40, das nicht mehr existierende Baumgartnerhaus passieren wir um ca. 13 Uhr 15 und 15 Minuten später sitzen wir bei Bier, Radler und Buchtel mit Vanillesouce bei der Station Baumgarten. Bis hierher waren es ca. 15km.
Nach einer guten halben Stunde geht's weiter - mit erstaunlicherweise müderen Beinen - über den gar nicht so schönen, weil gatschigen Weg, zum Nördlichen Grafensteig - Stöcke sind hier sehr angenehm.
Wir riechen schon die gegrillten Forellen im Forellenhof in Losenheim - aber ein bissl ist es noch bis dorthin.
Plötzlich ist der Weg aus und wir stellen fest, dass wir da entweder einen Fehler gemacht haben oder die Markierung an der Stelle recht ungenügend angebracht ist. Wir waren allerdings nicht die Ersten, die sich da kurz verirrt hatten, der Weg zum Ende des Wegs ist gut ausgetreten.
Das GPS und die Karte der Alpenvereins-App zeigt an, dass sich unser Weg oberhalb befinden muss - also den Wald ohne Weg rauf ca. 40hm und da ist er wieder.
Ab da wurd es dann schon ein bissl zach, darum nahmen wir dann den Abkürzer über die Breite Ries runter, um uns den Forellen schneller zu nähern.
Ein kleiner Fauxpas brachte uns dann nochmal auf den falschen Weg, weil wir dachten, dass wir den Weg Richtung Schneebergdörfl runter und dort die Möglichkeit hätten nach links zu queren - leider gefehlt - also nochmal rauf die ca. 60hm und doch dem Schild Richtung Nördlicher Grafensteig folgen.
Dann noch eine kleine Verwirrung bei einer Hütte beim Wechseln der Forststraßen, die dann auch noch lang genug bis zur Seilbahn in Losenheim verläuft ...
Aber da waren wir dann endlich wieder beim Auto, nach ziemlich genau 9 Stunden - wir waren recht flott unterwegs wie wir an der Zeit ablesen konnten, mit weniger Pausen und Verirrern wäre das ganze auch in 7 bis 8 Stunden zu machen - aber wozu, wir sind ja nicht auf der Flucht!!?
Forellen, Spritzwein, ab nach Hause - sehr schöne Tour!
31.07.2020 Hohe Wand - Osterhasi mit Gerhard - wieso wir uns an diesem heißen Tag in die Wand gehängt haben ist mir ein Rätsel, es hatte ca. 30 Grad und die Wand wurde nach oben hin immer wärmer, aber was solls - Gerhard wollt sie wieder einmal gehen, und wir sind sie gegangen :)
Der erste Radler beim Postl war ein Wahnsinn! 
30.07.2020 Thalhofergrat - Philosophenzahn und Thalhoferkanzel

mit Matthias - scheinbar hat es nix langwirriges sein sollen dieses Mal, warm wars eh auch - also wieder zum Thalhofergrat :)
Bergseitig am Philosophenzahn die "Original" geklettert, der Matthias ist auch die "Originell" geklettert - in einem Zug! Dann zur Thalhoferkanzel und von links aus mit "der Beichtstuhl" angefangen, über die "Sonntagspredigt" und zuletzt noch "Blutiger Samstag". Dann wars eh schon wieder genug, weil die längeren SL in der Sonne waren - sehr gemütlich!

26.07.2020 Thalhofergrat - Philosophenzahn mit Ute - Wochenende, heiß ist es und wir kletterten im schattigen Wald am Philosophenzahn herum :)
Sehr liebe 5+ Routen sind auf der einen Seite - talwärts, bergwärts wirds ein bissl schwerer - der Ostriss dort ist allerdings auch nur 5+.
21.07.2020 Dachstein Südwand - Steinerweg

mit Matthias - gleich vorweg, wir haben nach der 12 SL abgeseilt, weil mir Angst und Bang wurde - aber langsam ...

Untergebracht waren wir auf der Austriahütte, was ca. eine Stunde mehr Zustieg erfordert. Wir haben uns die Route gut angeschaut, auf den diversen Topos, aber auch von der Entfernung, waren uns klar, dass es kein Honigschlecken wird, ich hab die Route allerdings unterschätzt.

Einerseits wegen einer Aussage eines Kollegen, der meinte „wer den Pichlweg klettern kann, der kann den Steinerweg auch klettern“ – weit gefehlt!

Andererseits war da die wunderschöne bunte Südwand beim Zustieg zu sehen – wir kamen erst ein bissl später drauf, dass alle dunklen Flecken in der Wand Wasser bedeuten.

Aus irgendeinem Grund hab ich auch den Zustieg zur Wand verdrängt, nach dem der Pichlweg ja schon begangen wurde am 21.06.2018, da waren wir irgendwann gegen Mittag oben – ich bin danach noch mit dem Moped nach Wien zurück gefahren – diesmal war es ganz anders.

Wie gesagt, der Zustieg ist schon eine kleine konditionelle Herausforderung, das Schneefeld, welches noch ordentlich vorhanden war, eine zusätzliche Challenge.

Dieses kreuzten wir, nach dem es schön weich war, Richtung Einstieg, danach eine kleine Korrektur, das Schneefeld senkrecht rauf, dann waren wir beim Einstieg, Randkluft endete genau beim Einstieg.

Die Möglichkeit des Umgehens des Schneefeldes, der Randkluft entlang, kam uns erst nach dem Abseilen, wobei wir da ordentlich runter hätten müssen zum Anfang des Schneefeldes, ein Ausrutscher auf dem Schneefeld hätte natürlich eine ordentliche Rutschpartie Richtung Schotter ergeben – wie auch immer, zum und vom Einstieg drüber ist uns gut gelungen.

In der Randkluft war’s saukalt und wir sind um ca. 7Uhr 10 eingestiegen – um ca. 4 Uhr von der Austriahütte weggegangen, weil wir beide schon um 3 wach waren.

Und dann wurden mir die Augen geöffnet – mit dem Pichlweg hat die Route nichts zu tun, rein gar nichts!

Die 60 Meter Verschneidung ist schon einmal eine kleine Herausforderung, weil dort scheinbar viel Wasser runter rinnt und der Fels schön rund ist – was aber eh noch gut zu klettern geht, besonders mit Kletterschuhen, die wir sicherheitshalber im Auto ließen, weil wir Bergsteiger sind …

Zur Nische rauf, dort hängt auch eine Bandschlinge drin, die Seilreibung beim Verlassen derselben verhindert – voll nett, sowas dort unterzubringen, eigentlich voller Luxus für das was danach kam.

Von der Nische gerade rauf zum Stand und dann sollten wir wahrscheinlich diese ominösen 2 oder 3 Meter nach links, die wir irgendwie übersehen hatten, dafür kletterten wir den Verschneidungsriss mit dem Block, der aussieht, als würde er jeden Moment aus der Wand fallen, dafür mit einer wunderschönen Bandschlinge geziert ist.

Volle Freude einen mindestens 6er Verschneidungsriss mit Bergschuhen zu klettern, dafür war da ein Keil ab- oder unabsichtlich im Riss belassen, der sich aber bewegte, daraufhin ordentlich verlegt wurde und gleich mit einem Friend verstärkt wurde sicherheitshalber, und dann war ich oben – wobei ich natürlich keinen Stand fand, weil ich ja vollkommen daneben war.

Also einmal schauen wie oder was da überhaupt geht und wie es weiter geht – eine gefühlte halbe Stunde später fand ich den Standplatz recht weit links und unter mir …

Von dort ist es wieder nicht so einfach gewesen, weil nix darauf hinweist wie es weiter geht.

Wir sind da relativ gerade und etwas linkshaltend rauf zum Anfang des langen Bands – wobei man da eigentlich nicht wirklich von einem Band und auch nicht von mehreren Bändern sprechen kann, eher von recht blockigen Gelände, welches natürlich eine untere Kante hat, aber der muss man sich nicht nähern, man sollt aber wahrscheinlich auch nicht zu diagonal Richtung Wand rauf steigen.

Also das ganze „Band“ eher diagonal und gleichzeitig rechts rauf und dann steht man schon in einem kleinen Sattel, an dessen Ende zur Wand hin der Haken eingebohrt ist.

Die Haken habe ich im laufe der Kletterei lieben gelernt, sie sind wunderbar solide und wecken Vertrauen, für den eventuellen Rückzug, auch, wenn es keine redundanten Stände sind.

Und dann ging es erst richtig los mit der 4er Kletterei, was unmöglich als 4er bezeichnet werden kann, weil man da ungschaut auch 5er dazu sagen kann, oder auch 5+, wie es einem beliebt.

Matthias ist die 11. Und 12. SL zusammen vorgestiegen, wobei der Einstieg der 11. schon lustig ist – wie gesagt, mit Kletterschuhen sicherlich einfacher …

Scheinbar war Matthias dann so richtig Feuer und Flamme und war die beiden SL so schnell oben, dass ich gar nicht so schnell schauen konnte – mit einem Lächeln erwartete er mich am Standplatz – meine Zweifel stiegen allerdings.

Die Uhr sagte zu diesem Zeitpunkt kurz nach 13 Uhr und ich wollte den Steinerweg nicht mehr weiter klettern.

Grund war natürlich die Uhrzeit, mein Gefühl in den Beinen und die Tatsache, dass wir erst die Hälfte der Strecke zurück gelegt hatten und die kommenden SL noch etwas fordernder sein sollen – also schauen wir einmal wie das mit dem Ausstieg über das Salzburger-Band und dem folgenden Ausstiegsband vom Pichlweg ausschaut – um die Ecke und wow …

Ich sehe einen verschneiten Zustieg zum Salzburger-Band, Wasser über die wahrscheinliche Hangelei im Salzburger-Band rinnen und ein verschneites Band vom Pichlweg, welches uns auf die Schulter bringen hätte sollen, welches nach rechts aufsteigt und gleichzeitig talwärts geneigt ist am Anfang – nö, nicht mit mir!!!

Naja, was soll ich sagen – da war dann pure Angst und jetzt muss ich dem Matthias, der gerade so richtig warmgeklettert war, sagen, dass der Steinerweg hier zu ende ist und das Salzburger-Band samt Pichlweg auch keine Möglichkeit für mich darstellt, weil ich mir in die Hose mach bei dem Anblick!

Erfreut war er nicht, auch nicht im Hinblick auf die Abseilaktion, welche auch über die Hazardline Route möglich gewesen wäre – aber wer bitte kennt die Hazardline als 6+ Kletterer? Abseilen in einer vollkommen senkrechten Wand, die genau am Dachgiebel endet, ich keine Ahnung hab wo sich der letzte Stand befindet und auch keine Infos über die Stände selber besitze – vielleicht hätte ich mich besser informieren sollen bei so einem Unternehmen?!

Was soll ich tun? Schweren Herzens den Rückzug antreten, über den selben Weg, den wir rauf waren – etwas geknickt, weil mir die Wand samt Schnee und Wasser Angst und Respekt eingeflößt hat, ich Matthias den Steinerweg ermöglichen wollte, für diesen und den Ausstieg über das Salzburger-Band aber nicht den Mut fand – das war ein bissl viel für den Moment und für mich – was anderes kam für mich aber nicht in Frage.

Also runter und die Stände suchen, die wir passiert hatten, wobei natürlich das ganze Gelände von unten anders aussieht als von oben!

Wir sind auch nicht abgeklettert über das Band, sondern wir haben abgeseilt, schön sicher von einem Stand zum anderen, glücklicherweise sind dort auch noch andere Haken am Weg nach oben und natürlich auch nach unten – 2 oder 3, die mit Reepschnur zu Abseilständen gemacht wurden.

Wobei natürlich die Wegfindung zurück auch nicht ganz so einfach war, wir haben aber scheinbar den Idealweg der Haken gefunden, wobei ich staunte wie lang dieses Band war.

Und weil wir da in der 5. SL ja auch ein Gmurx hatten, wussten wir dann auch nicht so wirklich wie weit wir jetzt eigentlich das Band runter sollten, um den Abseilstand zu finden – wir fanden den notwendigen Stand, den ich im Aufstieg links und unter mir aufspürte, glücklicherweise wieder – und damit fiel mir ein großer Stein vom Herzen – juhu, kein Hubschrauber notwendig und wir müssen auch nicht in der Wand übernachten!!!

Diesmal das Seil gleich der Wand rechts entlang vom Stand runter werfen, dann kommt man zum Stand vor dem lustigen 6er Verschneidungsriss und dann dauert es nur mehr 4 oder 5 Mal abseilen und wir waren wieder unten – keine Ahnung wie spät es war, ich schätze einmal 18 Uhr 30 und wir standen in der Randkluft.

Die ganze Abseilaktion hat natürlich ur lang gedauert – was positiv darüber zu vermelden ist: das Seil blieb nicht hängen und die Abseilstände sind so super angebracht, dass es quasi die Abseilideallinie darstellt und das Seil fast immer in gerader Linie von Abseilstand zu Abseilstand geführt werden kann, ohne Richtungsänderung durch Felsen und sich daraus ergebende Gefahr des Hängenbleibens.

Wir waren also wieder in der Randkluft, dort war es wieder saukalt, zusammenpacken und wieder aufs Schneefeld und unseren Aufstiegsspuren folgend runter und rüber, der graue, schmierige Belag auf dem Schneefeld hat mich in diesem Moment in keiner Weise mehr berührt …

Eigentlich querten wir ja zwei Schneefelder, die das Potenzial zur Rutschbahn hatten, der Schnee war glücklicherweise noch so weich wie in der Früh.

Zweites Schneefeld überwunden, Schotter überwunden – es fängt zu nieseln an, wir sind zumindest wieder auf festem Untergrund schon bei dem Drahtseil, welches über den Felsen nach unten leitet – es regnet …

Es regnet bis kurz vor der Südwandhütte, Matthias hat seine Regenjacke in der Hütte gelassen, meine Windstopper-Jacke mit neu aufgebrachter und geföhnter Imprägnierung hält fast kein Wasser ab – is halt so …

Ca. 20 Uhr 30 den Regenbogen vor der Südwandhütte fotografiert, ein bissl dauert es aber noch …

Nach der Türlwandhütte haben wir uns dann noch kurz verirrt, wir sind nicht gleich rechts runter nach dem Zaun, sondern gerade aus. Das haben wir aber erst gemerkt, als wir die Austriahütte von oben sahen – also wieder zurück.

Dann wars dunkel und ich hab meine Stirnlampe ausgepackt, die natürlich am Grund des Rucksacks lag – kam da nicht eine Kuh daher, ich mit Stirnlampe auf der Stirn, das Zeug aus dem Rucksack schnell in den Rucksack stopfend, die Kuh nähert sich auf 3 Meter – keine Ahnung was die wollt, meine Stirnlampe?

Um 22 Uhr waren wir wieder bei der Hütte … - und bekamen auch noch etwas zu essen!

Nach der Schneefeldüberquerung hab ich auch noch auf der Hütte den Christoph von der Hütte angerufen, den neuen Pächter, dass wir leben und kommen …

14.07.2020 Hohe Wand - Wüde Posteline mit Thomas - gemütliche Kletterei, die Einstiegs-SL ist keine 6- mehr, weil weiter links eingestiegen wird, Richtung Baum rauf - da alle Angst haben (ich auch), dass ihnen der riesige Felsbrocken oberhalb der originalen 1. SL auf den Kopf fällt. Die Schlüssel-SL ist eine riesen Schuppe/Kante, die links von der Kante geklettert werden kann, dann ist es eher ein Kamin. Damit es allerdings der 6er ist, sollte man rechts von der Kante bleiben und hoch rauf greifen, dann ist der Griff gut, für die Füße ist da nicht wirklich viel ...
09.07.2020 Gr. Buchstein - Lindnblia mit Gerhard - wir sind es gemütlich angegangen, sehr gemütlich - wir sind ja nicht auf der Flucht :)
Darum waren zwei Übernachtungen eingeplant, Mittwoch Anfahrt und Aufstieg zur Hütte, Donnerstag Zustieg zur Südwand, Kletterei und Abstieg über den Südwandband-Klettersteig, weil der Normalweg über die Westschlucht gerade steinschlaggefährdet ist, gemütliches herumsitzen auf der Hütte und am Freitag Abstieg und Heimfahrt - und das war genau richtig!
Eigentlich war die Anfahrt einen Tag später geplant, Gerhard hatte aber das Wetter gut im Auge, für Freitag waren am Nachmittag Gewitter angesagt, und so wurde die Aktion einen Tag vorverlegt - sehr gute Idee.
Der Aufstieg mit Kletterzeug, Gwand und Schlafsack dauert gute 2 1/2 Stunden, der Zustieg zum Einstieg auch 2 Stunden, bis man kletterbereit ist, der Abstieg über den Klettersteig und zur Hütte auch nochmal ca. 2 Stunden - also ging das eh ganz schön in die Beine.
Aufstieg von Nationalpark Pavillon (ca. 570 m) zur Hütte auf ca. 1550 m, Aufstieg zum Einstieg auf ca. 1700 m, Kletterei ca. 450 m, Abstecher zum Gipfel - nicht wegen dem Gipfel, sondern wegen der ungetrübten Aussicht Richtung Westen - und Abstieg von 2220 m zurück zur Hütte.
Man kann es natürlich auch so machen wie die zwei Waidhofner, die, als wir uns gerade für den Aufstieg von der Hütte zum Einstieg fertig machten, von unten kamen, an der Hütte vorbeirasten zum Einstieg der Tour und am selben Tag wieder unten waren - dazu braucht man allerdings auch die notwendigen Beine und keine Probleme in der Tour!
Sehr angenehme Tour - danke Gerhard!
Eine weitere Möglichkeit dort wäre das Dornröschen vom Hoi, eine anhaltende 5+/6er Kletterei, welches mit Bohrhaken versehen wurde, oder der leichtere Südpfeiler, der einen dann quer durch die Wand und dann rauf bringt und durchschnittlich ein 4+/5er ist - mit einer schwierigen Stelle in der dritten Kletter-SL 6/6+, die 5-, A1 genommen werden könnte.
Zur Tour selber ist zu sagen, dass die Schwierigkeitsgrade recht moderat sind - die 7. und 8. SL gut abgesichert ist und sicherlich 6-/6 darstellen, für östliche Verhältnisse. In der 7. SL ist Reibung gefragt, in der 8. SL durchhalten - beide wunderschön!
07.07.2020 Hohe Wand - Osterhasi mit Michael - wieder einmal Osterhasi, vollkommen problemlos, der Michl und ich sind alles sauber durchgestiegen, ein sehr angenehmer Kletterpartner - danke!
30.06.2020 Rax - mit Göttlicher Hand mit Gerhard - zur Wahl stand Hohe Wand oder Rax. Und eigentlich hatte ich ja einen Auftrag bei der Hohen Wand, allerdings muss man, um Kondition zu bekommen, auf einen Berg hatschen und dort klettern. Also Rax - und dort die mit Göttlicher Hand. Außerdem wollt ich den Franz auf der Seehütte wieder sehen und schauen, wie es ihm nach Corona geht.
Also ab zum Preiner Gschaid und über den Göbel-Kühn-Steig zur Seehütte, Radler, mit Franz quatschen und ein bissl ausruhen. Dann rüber zur Preinerwand und da war schon klar, dass vor der schweren Stelle in der ersten SL ordendlich im Seil gehangen werden muss, um die Unterarme zu schonen, weil dann die kurze und überhängende Verschneidung viel leichter ist :) Na und dann wunderbares Klettervergnügen - zwei SL zur Platte, dann die ca. 15 m (nicht 35 m wie in der Topo von Bergsteigen.at), danach die sich aufrichtende SL, die schwerer auschaut, als sie ist. Allerdings hab ich da gemerkt, dass die Kletterschuhe da schon gut passen sollten, weil man sich dann viel leichter tut mit dem Antreten der eventuell kleinen Tritte, mir meinen MSL-gemütlichen-Schuhe ein bissl zu gemütlich vorkamen, war aber im Endeffekt auch kein Problem - ich bin die Route am 12.08.2015 ja auch schon mit Bergschuhen geklettert, weil ich die Kletterschuhe im Motorrad vergessen hab :) - und dann die namensgebende SL, in der die möglichwerweise aufzubringende Reibung von Schuh, Fuß und KlettererIn so richtig schön überprüft werden kann. Besonders die letzten zwei Haken sind da zur Reibungsüberprüfung sehr gut geeignet, wenn man nicht auf den rechts davon befindlichen Riss ausweicht.
Zurück zur Seehütte und Schweinsbraten und wieder runter über den Göbel-Kühn-Steig - und dann wars wirklich genug für den Tag, weil er eh schon fast vorbei war - wie schnell so ein Tag vorbei geht ...
27.06.2020 Laussa - Sauzahn mit Ute - nach 5 Jahren wieder einmal in der Laussa, wieder einmal in der Kleinschönleiten übernachtet (die sind noch immer lieb dort) und wieder einmal am Sauzahn herumgeklettert. Angefangen haben wir mit einer 4a, dem Kinderspiel, und die kann man 4a aber sicher auch 5a klettern, wenn man will. Ute hat da ein bissl gebraucht, bis ihr Körper sich die steile Wand rauf bewegen wollt, aber wahrscheinlich war es eher der Kopf, der ihr da einen Strich durch die Rechnung machen wollt.
Also rauf und runter und rauf und runter zum Eingewöhnen und dann ist mir vis a vis die Draufgabe (5b) aufgefallen, die eine schwerere Stelle hat, bei der ein kleiner Überhang überwunden werden muss, sicherlich auch als 6 durchgehen könnte - sehr angenehme Linie und wir waren die ganze Zeit im Schatten, was bei ca. 28 Grad kein Nachteil war an diesem Tag. Weiter gehts mit der Spätlese, die eine 5c sein soll, sicherlich nicht mehr als 5b ist, aber kraxln vom Feinsten - Utes Kopf wollt die auch klettern und beide waren begeistert :) Dann war da noch links daneben die Luftikus, eine 5b, die auch eine 5b ist - ein bissl ungewohnt geht die recht weit nach links rüber in die senkrechte Wand, in der es aber eh gute Griffe gibt, auch sehr schön!
Abgeschlossen wurde wieder mit einer 4a, Aller Anfang benannt, und dann wars eh schon wieder genug - also für mich so und so nach 3 Klettertagen ... - auf zur Party nach Amstetten :)
Interessant war auch die Routen wieder zu sehen, die wir dort zur Übungsleiter-Prüfung 2015 geklettert sind - Sektor Westseite. Die Ciao Baby hatte ich damals nicht geschafft, weil da eine ziemlich glatte Wand, im oberen drittel der Route, mit einem scharfen Griff und einem recht kleinen Tritt vorkommt. Ersatzroute war dann die Reise ins Glück, die laut Topo eine 6+ ist und für mich viel geeigneter war, viele Griffe, senkrechte Wand, bissl überhängend - kräftig halt, aber ich habs geschafft :) Statemant von der Karin: Eindrehen ist nicht deins, oder? :D
23.06.2020 Hohe Wand - auf Wildenauers Spuren mit Gerhard - na das war eine lustige Kletterei :)
Wir haben uns in Maiersdorf getroffen - ich stand auf der einen Seite der Kirche, er auf der anderen, also es hat ein bissl gedauert, bis wir uns fanden :)
Dann rüber über die Wiese und fast weglos durch den Wald zum Wandfußsteig - wir waren aufgewärmt!
Die erste SL war im Schatten etwas naß und erdig vom Regen in der Nacht, in der Sonne war die Tour wunderbar trocken.
Zweite SL ist super und wenn man die Griffe findet, dann ist sie wahrscheinlich ein 6+ - der Stand ist dann ein bissl weit links, dadurch kann ma dem Nachsteiger nicht zuschauen, wie er sich abmüht - leider :)
Dritte SL Hatscherei - und wenn man nicht glaubt, dass der Stand der zweiten SL so weit links ist, dann klettert man zur Sanduhr in der dritten SL und von dort wieder runter zum richtigen Stand. 4 SL sicherlich 6+, wenn man sie direkt angeht, weiter rechts wahrscheinlich nur 5 irgendwas. Hakenabstand im oberen Bereich etwas weiter - aber da geht es trotzdem rauf zum Stand. 
Und da hängt dann ein Abseilkarabiner, oder irgendwer hat die SL zum Sportklettern benutzt. Weiter oben in der 5 SL, vor dem kleinen Überhang, häng dann noch ein Karabiner, wahrscheinlich auch zum Abseilen, falls einem die Moral verlässt. Ich dacht mir am Stand - na schön steil und ist die jetzt wirklich so schwer und sollen wir das klettern? Aber von nichts kommt nichts und so sind wir sie durchgestiegen, was wirklich nicht so leicht war, auch, weil die Wand recht senkrecht ist dort und man einfach höher ansteigen muss oder 10 cm mehr Reichweite haben sollt. Im kleinen Überhang gibts einen super Griff, der die Stelle leichter macht als erwartet - wahrscheinlich keine 6+ dort, bis man aber dort ist wahrscheinlich schon :)
Sechste SL gmahde Wiesn, nach dem was man da schon hinter sich hat und dann wollten wir nur mehr raus aus der Route, also siebente SL auch an den Expressen, wobei die nicht wirklich schwer ist, achte SL ausgelassen, weil ich nur eine SU gesehen habe, die aber eigentlich eine Reepschnur mit Klemmknoten ist, soweit ich das ersehen konnte - und da reinfallen wollt ich auf keinen Fall, sonst hab ich dort nichts mehr gesehen, im Topo von Bergsteigen.at ist ein Haken im Schall-Topo sind zwei Haken eingezeichnet, vielleicht auch wegen dem Grünzeug. Also ab durch den Wald und aus - Krumme Ries runter, die ich auch noch nicht kannte und ab zum Campingplatz und dort den Gerald treffen, der zufällig eine Palette Bier im Auto herumfährt und uns ein Kletterbier spendiert - danke Gerald :)
13.06.2020 Hohe Wand - Der alte Wolf mit Matthias - ich hab die Route vorgeschlagen, weil die drei letzten SL sowas von genial sind - besonders die letzte eine wunderschöne Rissverschneidungskletterei darstellt, die schwerer aussieht, als sie ist, sehr schöne Kletterei!
In der zweiten SL ist die 6er Stelle mit einer langen Seilschlinge durch eine Sanduhr versichert - ohne die Seilschlinge zu benutzen ist die Stelle sicherlich schwerer zu bewerten.
Auf Behms Topo sind bis hierher zwei SL eingezeichent, auf Bergsteigen.at nur eine - 50m Seil geht sich super aus.
Die dritte SL und die 7er Stelle sind wir umgangen, weil die zweite SL eh schwer genug war - das nächste Mal vielleicht :)
Und dann, wie schon erwähnt, sehr, sehr schön! 
Auf Bergsteigen.at nur zwei SL, im Topo vom Behm drei - drei find ich besser.
Wunderbare steile Platte, dann wunderbare riesige Schuppe und dann die Rissverschneidung - die das Highlight darstellt.
12.06.2020 Hohe Wand - Tristanexpress mit Matthias - Wir haben schon wieder vergessen gehabt wie zach die erste SL ist - darum durft sie Matthias auch vorsteigen :)
Zweite SL bissl trittlos, dafür gibt es zumindest Griffe.
Dann in der brüchig aussehenden, aber festen, Wand Richtung Steig-Eisen entlang. Am Ende der SL das letzte Eisen in der Wand benutzt, sonst wäre es glaub ich keine 5+, dort Stand und weiter die Wand rauf, die sehr gut strukturiert, aber auch ein bissl brüchig ist - links im festeren Bereich wären glaub ich die drei eingezeichneten Haken, die mir aber schon beim letzten Mal viel zu weit links waren. So ist das halt eine wildere Kletterei mit 6, 7 oder 10m kein Haken - und Ausstieg vor der Hochempor-Verschneidung, die wir wählten und ich vorsteigen durft - die ist auch sehr, sehr schön!
11.06.2020 Hohe Wand - Steinbockalarm mit Gerhard - wie gesagt, es muss ein bissl schwerer geklettert werden, weil das Herumhängen in der Wand auf Dauer keine Option darstellt.
Der Beginn der erste SL war noch recht feucht durch Schatten und Riss, der Quergang dann in der Sonne und trocken - allerdings recht auf Reibung bedacht, wobei Griffe eh da sind, nur halt keine Tritte - wer auf Reibung klettern will, der wird den Quergang lieben, wenn er Quergänge liebt :)
Die zweite SL ist eine schöne Verschneidung, die dritte SL einfach nur klettern, dann Hatscherei, fünfte SL interessanter Verlauf, sechste SL leicht, in der siebenten SL ist natürlich der Einstieg die Crux - mit den Beinen so weit wie möglich nach links stellen, linken Fuß noch weiter nach links, dann in den Riss greifen, Körperschwerpunkt nach links verlagern, dann kann man sich im Riss super anhalten, zumindest solange, bis einem die Kraft ausgeht, beim nach oben Klettern - ist aber super abgesichert, und schon ist der Stand da, achte SL abfallende Querung und neunte SL wieder einfach nur klettern - schöne und sehr abwechslungsreiche Route!
06.06.2020 Hohe Wand - Zentennium mit Ute - sie wollt sie wieder klettern, also kletterten wir sie :)
Super sympathisch find ich die gratis Parkplätze, die der Straße entlang zur Verfügung gestellt wurden.
Die zweite SL ist ja bekanntlich recht ausgesetzt, da gewöhnt man sich gleich wieder an Abgründe - wunderbarer Stand bei Baum mit Aussicht.
Die darauf folgende Querung ist auch noch spannend, besonders für Leute, die keinen Querungen mögen - dann wirds leicht und nach der Hatscherei und der fünften SL wird es wieder spannender.
Die sechte SL ist lang und anhaltend und abwechslungsreich und wenn man dann am Pfeiler nach der Verschneidung auch noch den wichtigen Griff für die linke Hand findet, der ein bissl versteckt ist, dann hat man es geschafft. Wobei die Ausstiegs-SL auch noch lustig ist, weil man erst ein bissl rauf muss und nicht gleich links gehen sollte, und sich dann am nach links querende Band und im parallel dazu verlaufenden Riss super halten kann mit den Händen. Ich habs erst links probiert und bin drauf gekommen, dass das kein 5er sein kann :)
Freut mich, dass Ute wieder klettert! 
01.06.2020 Hohe Wand - Coronablau

mit Christian - na phu, gut, dass der Christian ein guter Kletterer ist - ich hab die Route etwas unterschätzt!
Auch gut, dass ich mir Coronablau ausgesucht habe. Nach Christians Aussage, der den Wegscheider, die zweite neue Tour von Thomas Behm, vor einigen Tagen geklettert ist, die bessere von den beiden.
Also bin ich gleich einmal in der ersten SL schön herumgehängt, weil das dort wirklich eine 6+ ist.
Die zweite SL war dann für mich im Vorstieg auch nicht ohne, weil ziemlich anhaltend und ich noch keine wirklich schwereren Routen geklettert bin dieses Jahr - auch Kletterhalle war noch kein Thema - zumindest für mich noch nicht nach den Einschränkungen, die Corona so mit sich brachte.
Auch in der dritten SL hab ich mich ziemlich geplagt, wobei das wirklich sehr schöne drei SL sind bis hier her! Die gehört einfach nochmal geklettert! :)
Dann ein bisschen Gehgelände bis vor die abdrängende Rampe, die man wahrscheinlich besser über links geht, wenn es zu abdrängend wird ab der Mitte.
Ja und dann mir völlig unverständlich für Menschen mit Körpergröße so um die 1,70 - wie die folgende 6er Stelle zu meistern ist weiß ich nicht, der Christian hat dort einen Spagat hingelegt und sofort die linke Kante erreicht, ich hab den Spagat in dieser Weise nicht hinbekommen und dadurch auch nicht die linke Kante erreicht - sonst ist dort aber nichts!
Also ich war erledigt - wir haben dann den Riss im Tirolersteig auch noch probiert - Christian hat ihn natürlich auf Anhieb geschafft, ich auf Anhieb nicht, auch nicht nach dem zweiten Versuch - also weiter und dann noch über den kleinen Überhang, der nicht unbedingt gut zu sichern ist und wenn ma da abrutscht ziemlich auf dem Rücken und Fels zu liegen kommt - aber wie gesagt, ich war schon vorher erledigt ...

30.05.2020 Hohe Wand - Pfarrersteig/Wagnersteig mit Ute - gemütliche Hatscherei nachdem an Klettern nicht zu denken war ...
21.05.2020 Rax - Raxmäuer
Reißtaler Ostkante und Mürzzuschlagerweg

mit Peter - der sich doch noch gemeldet hat, ich die Kletterei für diese Woche schon aufgegeben hatte - dacht mir, na wenn keiner klettern will, dann schleudere ich mit Ute halt Honigwaben :)
Und er hatte natürlich wieder eine Idee, was heißt eine! Wir hatten vorher schon über den Kasparekpfeiler sinniert, da aber das Wetter nicht ganz so stabil angesagt war, hatte Peter natürlich noch ein paar Ideen in petto :D
Diese Ideen waren also Kasparekpfeiler, Altenbergerwand, die Plattenverschneidung in der Preinerwandplatte und die Raxmäuer. Wir können uns ja am nächsten Tag entscheiden - wobei ich da um 1/2 6 aufstehen hätte müssen, um nach dem Wetter zu schauen, obs am Hochschwab geregnet hat oder nicht am Vortag oder in der Nacht und wir uns so oder so um 7 dann in Guntramsdorf getroffen hätten, um zu entscheiden, was es denn jetzt werden sollt - phu :)
Ich habs gern klar und am besten gefällt mir, wenn ich am Vortag weiß was geklettert wird. Wobei sich erst am Klettertag, aufgrund des Wetters, zu entscheiden, eventuell auch was hat - ich muss das auf mich wirken lassen. Und nachdem ich noch nicht soweit war und noch nicht so flexibel bin, verlangte ich dem Peter eine Entscheidung ab - die da lautete "die Raxmäuern gefallen mir soooo gut, da bin ich sooo gern", und das wars - eh einfach :)
Ich bin auch sehr gerne auf der Rax, mein Lieblingsberg, auch aus historischen Gründen, aber die Rax ist wirklich schön!
Außerdem bin ich ja Bergsteiger, und Bergsteiger müssen Berge besteigen, damit sie Kondition bekommen im Frühjahr, wenn sie Skitouren-Verweigerer, so wie ich einer bin, sind. So kam mir der Anstieg zu den Raxmäuern sehr gelegen, auch, weil ich diese Seite der Rax 10 Jahre nicht mehr besucht hatte.
Also erst um 8 in Guntramsdorf, wobei wir scheinbar eh schon beide recht zeitlich wach waren, ich um 4 und Peter scheinbar noch früher - es war aber genau die richtige Zeit wie ich find, ich wollt nicht früher aus dem Bett!
Rauf zum Preinergschaid und dort einen Parkplatz finden, was grad noch ging, grad noch, weil dort schon viele, viele andere Bergsteiger-Autos waren.
Der Weg rauf über den Reißtalersteig war dann aber eh nicht mehr ganz so frequentiert, wobe den schon auch viele Leute gehen, wie sich gezeigt hat - klettern gehen dort aber wenige Menschen - also waren wir in der Wand alleine.
Die Reißtaler Ostkante (und jetzt fällt mir wieder ein, dass ich da schon einmal den Wilden Reißtalersteig geklettert bin so um 2011 herum muss das gewesen sein - keine Aufzeichnungen darüber vorhanden, sehr seltsam!) ist eine liebe Kletterei, besonder schön ist die Querung in der 2. SL, die schon von unten ins Aug sticht. Irgendwie ist mir der Vergleich mit der Hangelquerung in der Tirolersteig Mixtür eingefallen, wobei die hier noch viel üppiger ausfällt, für die Füße viel mehr Tritte vorhanden sind, auch große, und die Kante zum Hangln eine wahre Pracht ist - riesengroß, rauh und voll sympathisch :)
Ich kletterte die beiden letzten SL im Vorstieg, dafür nahm sich Peter die 1. SL vom Mürzzuschlagerweg vor - ööööh, was soll ich sagen, hat mir nichts ausgemacht so im Nachhinein, knapp vor dem Stand ist da scheinbar was ausgebrochen in der Querung zum Stand nach Links und dort ist alles mögliche locker und hellrot :(
Ich hab da nur von unten Steine fliegen gesehen und den Peter fluchen gehört - er hats aber gepackt und ich hab mich dann auch von der Brüchigkeit überzeugen dürfen. 2. SL sehr schöne Platte mit Piaz, wenn man will, wenn nicht geht es scheinbar auch anders ...
Beim Büchl hat sich Peter als Letzter, der sich dort eingetragen hat, wieder gefunden - das war 2014. Entweder schriebt dort keiner was rein, oder die Tour ist nicht oft besucht.
Die 3. SL ist wunderschöne! Riesige Verschneidung mit sehr wenig in der linken Wand, dafür eine Riß-Kante zum Piazen, dass es eine wahre Freude ist! Oben dann noch durch den Kamin, wenn man will, wenn nicht geht es auch Richtung letzten geschlagenen NH links raus - der Kamin ist aber super!
Na und dann wollt der Peter abseile, obwohl wir die Schuhe mitgenommen hatten - und machte sich auf den Weg rauf, rüber, wieder runter, über die Ausstiegsseillänge vom Toni Schmid Riß und sicherte mich nach. Von dort sieht man quasi unseren vorletzten Stand.
Ich mag das ja gar nicht :0) - kalt war mir, weil schon später, die Sonne war weg und ein kühles Lüftchen wehte zusätzlich, ich bin ein südlicher Typ und hatte meine Kletterhose meiner Freundin geschenkt, selber nur die Hallen-Kletterhose an. Dann noch abklettern zum Abseilhaken, wobei ich nicht redundante Abseilstände auch nicht mag, und dann noch die Challenge, ob sich das Abseilen von dort mit dem 50m Halbseilen ausgeht, nachdem im Behm Büchl 55m angegeben sind. Aber da ist wahrscheinlich der Haken gemeint, an dem ich Stand machte. Kurz bin ich da in meine Emotionen gegangen, wie Peter das so schön formulierte - aber es ging sich super aus, war also alles vollkommen richtig gemacht von Peter - auch mir zu sagen, dass ich emotional wurde aus Angst und/oder Kälte und/oder Abkletterei und/oder 50/55m ...
So gehört das auch find ich - danke! Mir sagen recht wenige Menschen Dinge ...
Sehr super schöner Tag mit feiner Kletterei, Bewusstmachung und Bergbesteigung - die Kletterein kannte ich natürlich noch nicht, wie alles was Peter vorschlägt :)

17.05.2020 Gösing mit Ute - kleiner Spaziergang rauf und runter. Ur lieb ist der Platz unterhalb der Burg Stixenstein, richtig idyllisch!
10.05.2020 Hohe Wand - Neuer Innerkoflersteig

mit Ute - Ute hat sich den Innerkofler ausgesucht - das Ziel ist wieder gscheid zu klettern, was mit der Tirolersteig Mixtür begann :)
Das erste Mal war ich mit Gregor am 21.12.2016 auf dem unterwegs. Die erste SL unaufgewärmt zu klettern (darf man das eigentlich?), ist gar nicht so ohne!
Da Sonntag war, waren einige am ÖTK-Klettersteg unterwegs, auch ein junger, ich glaub Tiroler, der den ohne Schuhe geklettert ist und gemeint hat, dass er noch niemals einen Schuster gebraucht hat :D
Sehr gut hat sich Ute gehalten, weil nämlich der 5er in der 4. SL für gerade Wiedereinsteigerinnen natürlich auch nicht so easy ist!

08.05.2020 Hohe Wand - Moderner Kurtsteig, Neuer Zimmersteig mit Peter - die Challange ist einmal die Futterstelle beim Kohlröserlhaus zu finden, ich glaub da klettern wenige :)
Und wenn man die Futterstelle gefunden hat, dann ist das Fragezeichen noch immer nicht weg, weil dort nichts darauf hindeutet, dass dort geklettert werden kann.
Peter ist aber ein Mensch der weiß was er will/tut - darum Halbseile in den dicken Baum, recht hoch oben hab ich gelernt - danke, einhängen und abseilen - und da ist die Wand.
Peters Test das Seil etwas abzuziehen, um zu sehen, ob der Knoten auch nicht hängen bleibt an der Kante, ich das nicht gewohnt bin und in der Aufregung das Zurückziehen vergessen habe - bescherte mir dann nochmals eine aufregende Situation, als der Knoten daher kam beim Abseilen :)
Ich hängend und in der Nähe vom Stand des fast cleanen Risses, der da auch raufgeht, befestige zwei Prusikschlingen am Seil und an meinem Gurt und kommt dann bei dem Stand zu stehen und bau den Tuber unter dem Knoten wieder ein - Seil also wieder zurückziehen nach dem Test!
Unten angekommen erste SL super zu klettern - schaut alles brüchig aus, ist es teilweise auch, teilweise aber nicht. Peter hat gleich einen Griff in der zweiten SL in der Hand, klettert weiter, schreit erschrocken, ein Falke wollt da gerade, als er an der kleinen Höhle vorbei wollte, aus der Höhle fliegen - fast hätten sich die beiden getroffen, der Falke fliegt wieder in die Höhle zurück - wo kein Nest zu sehen war, scheinbar hat der dort nur im Schatten eine kleine Pause genossen.
Ich im Nachstieg an der Höhle und dem Falken vorbei, der noch immer skeptisch geschaut hat, die letzte Stelle der SL ist nicht ohne - besonders nicht im Vorstieg stell ich mir vor. Ein Aufsteher ohne wirkliche Griffe. Dritte SL mit Friend im Riss zusätzlich abgesichert, schön zu klettern - und oben waren wir.
Dann fällt Peter natürlich wieder etwas ein - wir könnten doch den Hanslsteig runter und in der schönen Platte neben der schiefen Leiter den Neuen Zimmersteig klettern - eine klassische Einseillänge mit ziemlicher Kurve.
Und jetzt lese ich gerade, dass man da auch zwei SL draus machen kann - na wir kletterten sie in einem.
Was natürlich beim Ablassen und Aushängen der Expressen für etwas Spannung sorgt, weil die Kurve ziemlich kurvig ist und dementsprechend, nachdem alle Expressen ausgehängt sind, ein ziemlicher Pendler passiert, wenn der Sichernde da nicht mit nach rechts geht und ich mich an seinem Seil festhalten kann - ich glaub pendeln ist nicht so meines ...
07.05.2020 Weißenkirchen - Achleitenwand mit Christa und Dani - sehr schöner Tag, die S5 nach Krems ist eine der langweiligsten Straßen die ich kenn, dafür ist die Wachau einer der wunderschönsten Landschaften die ich kenn :)
Die Christa hat ihr Knie ausprobiert und die Dani hat sich ausprobiert. Wege der Jugend, gleich die rechts daneben (nicht im Topo auf bergsteigen.com) und den Dunstabzug sind wir geklettert. Gewöhnuungsbedürftig der Fels, wenn man aus dem Kalk kommt - da ist alles so rund ...
02.05.2020 Hohe Wand, Tirolersteigmixtüre mit Ute - es wird langsam wieder, auch konditionell, sehr gemütliche Kletterei im Windschatten des Schwarzgrabens. Jause in der Sonne vor dem Tirolerriss. Sehr brav waren wir, weil der vorherige Tag bis um 2 in der Früh gedauert hat :)
30.04.2020 Rax - wildes Gamseck, zahmes Gamseck mit mir - von Hinternaßwald ins Reißtal  und weglos auf den Naßkam, wo jetzt tatsächlich eine Waldautobahn fast bis zur Gamseckerhütte exisitert, dafür existiert die Holzknechthütte nicht mehr - sehr arg wie es da oben aussieht! Über den Gupf-Sattel zum wilden Gamseck, rauf, runter über zahmes Gamseck. Am Gupfsattel traf ich ein Mädel mit Hund, die mir, als wir uns am Platteau noch einmal trafen, erzählte, dass sie über den Blarergraben auf den Windberg, Ameisbühl, Naßkam, Gupf-Sattel, zahmes Gamseck gegangen ist, jetzt noch rauf will zur Heukuppe und den Altenbergersteig wieder runter zum Auto wandert - sie geht immer alleine, weil allen, denen sie von ihren Runden erzählt, mit den Ohren schlackern - komisch :)
An- wie Heimreise mit dem Moped über Bad Vöslau, Hals, Klostertal - danke Marco :D
23.04.2020 Hohe Wand, Steinfeder Rose mit Luci - es beginnt etwas schleppend! Motorrad schafft es wegen Wasser im Tank und Reserve-Umschaltung nur bis zur Steinschlaggalerie auf der Mautstraße. Luci hat auch nicht viel Zeit. Darum nur eine kurze Route und dann wegen Benzin beim Mauthaus fragen. Dort werde ich an den Hans in Maiersdorf verwiesen, der auch einen Mähtraktor, also auch Benzin, hat.
Hatte er alles, Ladekabel auch noch dazu, weil die Batterie von den Startversuchen auch schon leer war - danke Luci und Hans :)
17.04.2020 Gösing mit Peter - ein ganzer Berg, den ich nicht kannte :)
12.03.2020 Hammerlwand mit Peter - angenehmes Einklettern am Geburtstag, die Wand kannte ich noch nicht, danke Peter!
05.03.2020 Xeis / Landl - Schneeschuhtouren und Bogenschießen mit Ute - ein paar gemütliche Tage, man kann ja nicht immer arbeiten!
Donnerstag stand Anreise und Bogenschießen auf 3D-Parcours beim Gasthof Eschau am Programm. Bogenschießen gehört nicht zu unseren öfter ausgeführten Tätigkeiten, was sich in der Zeit widerspiegelt, in der die Pfeile gesucht werden müssen, falls sie das Ziel verfehlten - das waren doch einige :) 
Freitag Schneeschuhtour vom Kölblwirt aus Richtung Hesshütte, ungefähr die halbe Strecke. Da liegt noch einiges an Schnee da oben, was sich durch Lawinengrollen aus dem Schneeloch bemerkbar gemacht hat. Und der Kölblwirt ist scheinbar voll ausgebucht mit SkitourengeherInnen.
Samstag zweite Schneeschuhtour zum Tor-Sattel von der Haid-Säge aus. Sehr schönes Anfahrt durch den Krautgraben, dann gehts nicht wirklich steil zur Pretschuhalm und dann sehr flach Richtung Sattel, 1 1/2 Stunden in eine Richtung sind da mit den Schneeschuhen ausreichend ^^
Sonntag Abreise, davor aber noch ein Abschluß-Bogenschießen - ging schon besser.
Bei an und Abreise waren Pausen in Bruckners Bierwelt (Erzbräu) vorprogrammiert! Die haben aber nicht nur gutes Bier, sondern auch einen super Whiskey - da Johann - von dem wir uns aber nur die kleinen Fläschchen leisteten :)
25.02.2020 Hohe Wand - Betty & Paul mit Thomas - wunderbarer Tag, Thomas ist die letzte SL vorgestiegen, ich hab die SL mit Griffen statt mit Löchern lieber muss ich zugeben :)
13.02.2020 Rax - Waxriegel/kleiner Karlgraben mit Judith - Waxriegel nach Schneefall mit Schneeschuhen und Kuci (Hund) rauf, hinterm Predigtstuhl herum wegen Wind zum Törl und von dort mit Zipfelbob den kleinen Karlgraben und über die Skipiste zum Preinergschaid runtergerutscht - super schöner Tag mit Sonne wieder :D
08.02.1020 Hohe Wand - BG Steig/Junge Füchsin mit Matthias - endlich wieder mal draussen geklettert, im Leiberl - auch wenn es ein langes Merino war :)
BG Steig bis Abzweigung 7. SL, Verschneidung Junge Füchsin ging wunderbar, dann rüber zur roten Wand und Junge Füchsin weiter, Ausstiegsseillänge ebenfalls Junge Füchsin - super wars!
24.01.2020 Rax - Schlangenweg/Waxriegel mit mir - super angenehmer Tag in der Sonne
12.01.2020 Hohe Wand - von Dreistetten mit Ute - kleiner Ausflug in die Sonne, ich hab versucht uns zu verirren, wir haben aber einen Weg gefunden dabei :D
28.12. bis  03.01.2020 Schwarzwald mit Ute - eigentlich ist es dort ja immer kalt, nur diesmal war es alle Tage schön und warm :)
24.12.2019 Schneeberg - Nandlgrat mit Matthias - diesmal hat das Wetter gepasst und blauer Himmel, sobald wir oben waren, allerdings auch die angekündigten 60-100km/h Wind. Auf der Edelweishütte gemütlich wie immer, wenn nix los ist :)