Ein sehr wichtiger Beitrag von Peter F. Mayer (tkp.at), Madeleine Petrovic und Günther Greindl.

Wurde auf YouTube leider gelöscht - kann aber auf facebook watch gesehen werden.

Hier werden wichtige Fragen gestellt und Aussagen getroffen.

Eine Frage, die hier gestellt wird, ist z.B. wie es sein kann, dass unsere Politiker nicht in der Lage sind Daten anderer Länder und anderer Wissenschaftler*innen zur Kenntnis zu nehmen.

Günther Greind dürfte ein überaus intelligenter Mensch sein, denn er äußert die Frage wieso die Bevölkerung das alles zulässt?

Zum Video

Ein Absonderungsbescheid sollte, seinem Namen nach, der Absonderung nach einer nachgewiesenen Infektion dienen.

Unser Weg bezüglich dem Absonderungsbescheid ist allerdings folgender:

Falls eine Person infiziert ist und das mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, bekommt diese Person ein E-Mail vom Contact Tracing der Stadt Wien coronacontact@sts.wien.gv.at oder eben kein E-Mail, wie in meinem Fall, nach dem ersten positiven PCR-Test.

Mein erster positiver PCR-Test fand am 01.01.2022 statt.
Mein zweiter positiver PCR-Test fand am 08.01.2022 statt.

Beim zweiten PCR-Test, den ich eigenständig durchgeführt habe - wieder positiv - bekam ich ein E-Mail vom Contact Tracing Service, in dem auf die Homecare Seite der Stadt Wien verwiesen wurde, niemand setzte sich mit mir in Kontakt.

Zumindest bis zum 11.01.2022 - da bekam ich von einer personalisierten E-Mail-Adresse ein E-Mail mit Anhängen bezüglich Kontakterhebung, Info Kontaktperson 1 und Merkblatt zur häuslichen Quarantäne - 10 Tage nach meinem ersten positiven Test - so geht Contact Tracing!

Angerufen wurde ich am selben Tag ebenfalls von der Person, von der das E-Mail stammte. Ein netter Herr, der mir nichts neues erzählte, mich fragte wie es mir geht und mir, nachdem ich das PDF zur Kontakterhebung nicht gleich retournierte, es mir 3 Stunden später noch einmal zukommen ließ – scheinbar als Aufforderung es auszufüllen und ihm zukommen zu lassen.

Mein letzter PCR-Test am 11.01.2022 war zwar positiv, aufgrund des CT-Werts von 37.05 aber negativ.

Bis zu diesem Tag hatte ich den Absonderungsbescheid nicht vermisst – langsam stellte sich aber doch die Frage, wo der bleibt oder wann und wie man an diesen gelangt?

Der Absonderungsbescheid gilt, mit dem positiven Testergebnis (oder eben CT-Wert >30), als Nachweis der Genesung, neben dem Genesungszertifikat – dazu komm ich aber noch.

Die Suche nach „Absonderungsbescheid Wien“ führt zur Webseite https://coronavirus.wien.gv.at/ und dort zum Fachbegriff und Erklärung – allerdings nicht wie man dazu kommt.

Quellen, bezüglich Absonderungsbescheid und Gültigkeit als Genesungsnachweis:
https://gruenerpass.gv.at/genesen/
https://impfservice.wien/corona/ufaqs/wie-erhalte-ich-ein-genesungszertifikat/

Anrufe bei 1450 oder beim Gesundheitsdienst MA 15 können ausgeschlossen werden, da beide überfordert sind oder keine Ahnung haben was den Absonderungebescheid betrifft, die Warteschlangen endlos sein müssen.

Eine weitere Möglichkeit ist, sich an sein Bezirksgesundheitsamt zu wenden. Ich glaube diesen Rat bekam meine Lebensgefährtin von einer Mitarbeiterin vom MA 15.

Dort scheinen die Mitarbeiter*innen samt Leitungen nicht ganz so überlastet zu sein, jedoch braucht man Glück.

Mein erster Versuch war überraschender Weise erfolgreich, die nette Dame schaffte es sofort mir meinen Absonderungsbescheid per Mail zukommen zu lassen!

Sie war selbst überrascht, dass das so einfach und schnell funktionierte, mir über das ELGA System (das waren glaube ich ihre Worte, nachdem sie mich nach Namen, Adresse und SVNr. befragt hatte) den Bescheid zukommen zu lassen – scheinbar war es ihr erstes Mal!

Meine Lebensgefährtin hatte nicht so viel Glück wie ich, sie rief 4-mal beim Bezirksgesundheitsamt an, 3-mal fühlten sich die Bearbeiter (es waren alles Männer – verdächtig) nicht zuständig und leiteten in endlose Warteschlangen oder zu weiteren ahnungslosen Männern weiter, einer schenkte ihr keinen Glauben, nachdem sie ihm erzählte, dass ich meinen Bescheid sofort zugestellt bekommen habe – er meinte, dass er sich das nicht vorstellen kann – Vollidiot also.

Einer wurde von meiner Lebensgefährtin angeschrien, dann brauchte sie eine Pause und versuchte es nach einer Stunde noch einmal – eine Frau, nett, kompetent – Absonderungsbescheid wurde per Mail zugestellt.

Die E-MAil Adresse, von der der BEscheid kommt, ist folgende: bescheidauskunft@ma15.wien.gv.at

Was lernen wir daraus?

  • Ein Absonderungsbescheid wird nicht zur Absonderung ausgestellt und zugestellt.
  • Contact Tracing in Österreich - eine Farce!
  • Um den Absonderungsbescheid muss man sich selbst kümmern!
  • Anrufe bei den, vom Gesundheitssystem, kolportierten Nummer sind Zeitverschwendung.
  • Es braucht Glück an kompetente Menschen beim Gesundheitsamt zu kommen – Männer sind scheinbar weniger kompetent.